Donnerstag, 16. Februar 2012

Wusch ...

Und ein Jahr ist vorüber.

Der Blog 'Kasra und mehr ...' wurde gestern ein Jahr alt.
So richtig freuen konnte ich mich aber nicht, nutzte ich ihn doch zuletzt für eine .. hmm .. persönliche Abrechung?
Trotz aller Hintergedanken bei der Inanspruchnahme des Mediums, es war definitiv falsch sowas an die Öffentlichkeit zu tragen, dafür entschuldige ich mich hiermit.

Das Problem mit der Roten Kaste sollte gelöst sein

Damit ist eine sachliche Aufarbeitung nicht vom Tisch, aber sie hat nicht den Stellenwert eines Dramas. Denn jede einzelne Komponete für sich genommen stellt kein wirkliches Problem dar .. nur zusammen wird's ne kritische Masse.

LG Nasty :-))


Sonntag, 12. Februar 2012

Das war wohl nichts ...

Sechs Tage liegt die Wahl nun zurück, vor fünf Tagen war der Putschversuch, Zeit das mal aufzudröseln, Revue passieren zu lassen.

Angefangen hat es mit der Leere, die Kasra nach dem Krieg überkam, gepaart mit der daraus resultierenden Langeweile. Es herrschte große Unlust, es gab keine Anregungen mehr für das Rollenspiel.

Der erste, der einschreiten wollte, war Soran. Sein Ansatz für die kommende Zeit war schlicht das Stärken des Kastensystems mit Hilfe der oder eines Wissenden. Desweiteren war sein Plan die blaue Kaste zu stärken und mit wirklich neuen Aufgaben zu betrauen.
Die Bürgerschaft war sehr klein und ein dummes Missverstädnis verhinderte seine Wahl zum Regenten, er zog sich zurück.

In der kommenden Zeit gab es dann eine Tabukjagd. Und sicher war da noch mehr, aber ich erinnere mich einfach nicht. Jedenfalls beschloss ich selbst aktiv zu werden und mit Nasty die Regentschaft anzustreben. Darum der Schritt in die hohe Kaste, um kandidieren zu können.
Das Rollenspiel als Hausbauerin machte sogar Spaß und sorgte zumindest bei mir für den ersten frischen Wind. Nasty als Wirtin war ausgereizt.

Zuvor aber plante ich mit Sid noch das Wagenrennen, eine Veranstaltung, dessen Vorbereitung still im Hintergrund lief. Es waren zwei schöne Tage, in denen ich mich auch nur über dämliche Diskussionen ärgern musste, dass ein 'Event' Kasra nicht weiterbrächte. Ich erwähne diesen Ärger nur, weil er von Leuten ausging, die grundsätzlich rein garnichts tun, um die Stadt auch nur einen Zentimeter voran zu bringen.

Also weiter .. ein Kastenwechsel ist nichts selbstverständliches. Es ist eine Ehre, wenn man sich ihn durch Arbeit verdient, oder eben ein leichtes, wenn man sich einen passenden Gefährten sucht. Ich wählte den vermeindlich ehrenvollen Weg und was schlug mir in Kasra entgegen?
Emporkömmling ... Ex-Wirtin (wobei ich immer betonte, dass ich nur die Herberge verwaltete), Verräterin der eigenen Kaste. Na, ich wills nicht übertreiben, da war sicher auch wer dabei, der zum Kastenwechsel gratulierte.

Im neuen Jahr plante ich bereits für die Wahl und die Zeit danach. Das soll nicht arrogant klingen, aber ohne Pläne sollte man auch nicht antreten, denke ich. Der Regent muss ein Motor sein. Ein großer Teil davon spiegelte sich auch in meiner Wahlrede wieder.
Gewisse männliche Unmutsäusserungen zu meiner Kandidatur verbuchte ich einstweilen unter .. das wird sich geben, Heimstein, Ehre und so.

Planen bedeutete auch dafür zu sorgen, was denn zum Beispiel mit Teibar geschehen solle, wenn er verliert. Über diesen Punkt verständigten wir uns im Vorfeld und natürlich sollte Teibar alles geben für seine Kandidatur und sein Programm.

Der Rat von Kasra lenkt seit ewig die Geschicke der Stadt - aber eben nicht nur der Stadt.
Der Rat lenkt auch die Zukunft der Sim an sich .. ihre Ausrichtung im Rollenspiel, ihre Aktionen, sogar Umbauten. Eins der typischsten Merkmale war zum Beispiel die Bewohnerschaft und Einbürgerung, die nur mit Zustimmung des Rates erreicht werden konnte.
So wollten wir uns ursprünglich davor schützen 'für eine Gemeinschaft unpassende' Spieler aufzunehmen. Wir haben auf diese Art eine Menge OOC-Kram im Rollenspiel entschieden.

Diese letzte Wahl war ein solche Entscheidung. Es ging nicht mehr und nicht weniger als um die Zukunft von Kasra, um eine neue Politik. Diese wurde von der Mehrheit der Spieler dann auch gewollt, ein komfortable Mehrheit wählte mich als neuen Regenten.
Der andere Teil heulte auf, weil ich eine Frau bin - Argumentationshilfe zur Rolle der Frau auf Gor half leider nicht weiter. Sie haben ihre verklärten Ansichten, nicht zu ändern.
Kaum einer verschwendet mal einen Gedanken an die Zukunft von Kasra, man ist sich selbst genug und zu wichtig.

Statt nach der Wahl aber umzuschwenken, um an dem 'neuen' Kasra zu arbeiten, machte sich ausgerechnet der Mann, der nicht einmal zum Wahlabend da war, auf, mich gleich wieder zu stürzen. Er machte mir auch klar, dass sein Idee mich vom Balkon zu werfen, kein Vergleich der körperlichen Stärke wäre, sondern als klare Drohung aufgefasst werden darf.
Letztendlich überließ er dann Teibar die Entscheidung, wie sich die rote Kaste hier verhalten soll. Welche Motivation Teibar nun dazu brachte des Hauptmanns Putsch nicht zu unterstützen, entzieht sich meiner Kenntnis - vielleicht fürchtete er einen Bürgerkrieg.

Mit den zuversichtlichen Worten "Aber lass uns nicht aufs Denken hin handeln, sondern aufs Wissen... oder anders gesagt, Die Option, die Regierung mit Gewalt zu stürzen, die ist morgen noch da und übermorgen auch." meinte er die Situation entschärft zu haben.

Ich fasse zusammen: Vor anderen Kriegern wurde ich mit dem Tod bedroht, keiner schritt ein. Desweiteren halten sie mich für einen Regent auf Abruf, eine Regentin - abhängig von ihrer Gnaden. Ist das die ehrenhafte Kriegerschaft mit der ich in Zukunft reisen werde?
Ich reise mit meinen Feinden an der Seite?

Bereits vor der Wahl habe ich mich des Schutzes unserer besten Helden versichert - der Söldnertruppe aus Ar. Schlimm genug, dass ich einigen soviel Unehre und Verblendung zutraute, dass ich dieses Schutz womöglich bedarf.
Am Tag nach dem Putschversuch bezahlte ich sie erstmalig.
Wieder begann das große Heulen, wie ein Regent Söldner als Leibwächter einstellen könne. Übrigens die gleichen Söldner, deren Blut seit Märkten für das Wohl von Kasra vergossen wurde. Deren Verlässlichkeit zwar in Gold bezahlt wird, aber das zumindest gegeben ist.

Da mir der Hauptmann noch eine Antwort schuldig war .. und ich nichts weiter machen konnte ohne diese .. zeigten die Söldner dann auch erste Präsenz.
Einige in Kasra neigen in den letzten Wochen ohnehin zunehmend zur Radikalisierung und steigerten sich ins - wie nennt Teddy es? - PvP, Player versus Player.
Die Söldner aus Ar gesellen sich nun dazu ..

Den Rest erledigten die Blogs, denn sie sorgten überregional für eine einseitig geprägte 'Berichterstattung' und beschädigten meinen Status so sehr, dass ich für alles weitere handlungsunfähig bin. Da dies auch für alle so in Ordnung ist, bin ich offensichtlich tatsächlich ohne Rückhalt.

Und so ist der Stand bis heute, Stegfest und WE verhinderten und verhindern weiteres Fortschreiten in dieser Entwicklung. Der Redelsführer war seit dem Tag nicht wieder in Kasra .. und so treiben wir in die nächste Woche.
Das Ding ist an die Wand gefahren, für mich keine Forsetzung möglich.

Ob es das Ego der einen, die Gedankenlosigkeit der anderen, pures Desinteresse, Dummheit oder pures Lästern ist - in Kasra passt es nicht mehr zusammen.


LG Nasty :-))





P.S.: Liebe Freunde, die ihr mir hier zum Teil seid, so wird das nichts mehr .. ich kann mich mit diesem Kasra und seinen Spielern nicht mehr identifizieren, auch ooc seid ihr mir weiter entfernt als jemals zuvor.

Ich bedanke mich für eine meist schöne Zeit und verlasse Kasra nun.
Ingame bedeutet das, Nasty ist einfach weg .. die Türen zu ihrem Zimmer stehen auf, ansonsten sind keine weiteren Spuren zu finden.



Mittwoch, 8. Februar 2012

Gute Wahl

Liebes Tagebuch,

das war ein wirklich interessanter Wahlkampf, auch wenn er etwas kurz war.
Es ist eh selten, dass mehrere Kandidaten antreten, aber nach der langen Regierungszeit von Teibar sah ich die Zeit gekommen für frischen Wind zu sorgen und bot Kasra ein alternatives Programm für die Zukunft.

Leider bringt mein Geschlecht einige Nachteile mit sich, Dass sich nicht jeder mit einer Frau als Regent abfinden kann - verstehe ich durchaus. Wie auch immer, ich wurde dennoch gewählt und das nicht einmal so knapp, wie ich befürchtet hatte.
Aber meine eigentliche Arbeit, die Umsetzung meines Programms, muss wohl warten, bis sich der interne Machtkampf entschieden hat.

Zumindest einen aussenpolitischen Erfolg konnte ich schon verzeichnen, denn, noch bevor es sich herumgesprochen hatte, wer Kasra regieren wird, besuchte ich mehr oder minder Inkognito den Emir der Oase. In einem mehr als freundschaftlichen Gespräch stellten der Emir und ich die alten Verträge zwischen der Oase und Kasra wieder her.
Um diese alte Freundschaft zu untermauern folgen nun in Kürze Besuch und Gegenbesuch in beiden Städten.

Das waren die ersten angenehmen Schritte meiner Regierung - was später in Kasra folgte, war es weniger. Ein Teil der Kriegerkaste rief nämlich offen zum Putsch auf.
Ich verdanke ausgerechnet Teibar, der sich zumindest noch meine Einführungsrede anhörte, und ein paar anderen besonnenen Kriegern, dass ich noch Regent bin und in Kasra kein Bürgerkrieg herrscht.

Bereinigt ist die Situation damit nicht, sehr kontraproduktiv für meine Pläne.
Aber ganz so blauäugig und unvorbereitet habe ich mich auch nicht zur Wahl gestellt, überrascht war ich nur von dem frühen Zeitpunkt.
Ich schlafe schlecht - die Spannung, die nun schon seit drei Wochen anhält, will nicht weichen - und ob ich dich morgen wieder sehe, weiss ich auch nicht.


Weißer Rauch steigt auf

Die Würfel sind gefallen

Zumindest das klappte noch


Ein sehr sehr lieber Teibarwähler schickte mir gestern folgenden Link:
Männliche Dominanz (Schriftrolle 34)

Ich kann dem Geschriebenen nichts hinzufügen ;-))

Und wenn ich hier schon OOC werde, dann möchte ich auch rasch anmerken, dass das aktuelle Rollenspiel zumindest für mich das spannenste ist, dass ich persönlich seit Ewigkeiten hatte - danke.

LG Nasty :-))

Montag, 6. Februar 2012

Lupenreiner Narzissmus

Zu den Bildern hört man am besten dies hier, zumindest einige der geneigten Leser werden verstehen, warum man sich dabei bewegen muss. Ein Übersetzung des Songs gibt es u.a. hier. Der Text ist viel tiefsinniger als meine blöde Überschrift ;-))













Samstag, 4. Februar 2012

Merkwürdige Dinge ...

.. geschehen, und ich verstehe nicht mal die Hälfte davon.

Die letzten Enträge waren ohnehin zu textlastig, also schiebe ich ein paar Bilder hinterher.

Hübsch aufgereiht zur Party .. warten auf Teddy

Ignatius und Chantal bzw. umgekehrt, zwei der ältesten Familien Kasras gehen einen Bund ein

Die Gäste habe ich auch hübsch aufgereiht, oder?

Der Wein der Liebe, eine Unterschrift .. ein weiteres Schicksal besiegelt

Vor der Wahl erfährt der Rat oft ungeahnten Zulauf

Holla, der wird uns doch nicht etwa verklagen?

Aber zahlt man da nicht gerne jede Strafe?

Die Einweihung der Schreiberei..

Gut, da haben wir den Bogen fast ausgereitzt und ich habe blaue Blitze erwartet ..

Ignatius, der neue Hausherr, übernimmt die neue Schreiberei

Phlegeton, Rettungsschwimmer von Kasra

Wir lesen uns ;-))