Zur Zeit ist es ruhig in Kasra, zumindest macht es den Anschein - für manche. Es gehen seltsame Dinge vor sich, wenn man dem Reden der Bürger Glauben schenken mag. Für mich ist es jedoch ruhig. Ich verbringe die Tage damit, die unzähligen Tuniken, die mein Herr nicht mitnahm, zu waschen und auch seine Räume in Ordnung zu halten. Dazwischen hab ich mir auch das ein oder andere Buch aus seinen Regalen vorgenommen. Meine Güte, ein paar der Exemplare waren vielleicht verstaubt. Naja, ich schätze, er hat selten Zeit zu lesen. Im Moment ist er auf einer wichtigen Mission unterwegs oder zumindest dienstlich und ich warte sehnsüchtig auf seine Heimkehr.
Bald ist es soweit und er wird zurückkehren! Dann werde ich ihm erzählen, was die Ruhe eines Tages doch zerrissen hat. Es war an einem Abend, als die Schreie einer Frau durch Kasra hallten und die Bürger aus ihren Häusern trieb. Wie sich herausstellte, nachdem sich nun fast ganz Kasra versammelt hatte, soll sich wohl der erste Schreiber der Stadt an der Heilerin vergangen haben oder es zumindest probiert haben. Die Heilerin völlig aufgelöst und ihr Gefährte rasend vor Wut, forderte dieser den Schreiber zu einer Klärung mit dem Schwert auf! Trotz einiger Versuche des Schlichtens und das Ganze vielleicht mittels eines Gerichtsverfahrens zu klären, blieb es dabei - das Schwert sollte über Schuld oder Unschuld entscheiden! So wird nun der Gefährte der Heilerin, Leutnant der Stadtwache, gegen einen Kämpfer im Namen des Schreibers um die Ehre seiner Gefährtin kämpfen.
Sonntag, 15. April 2012
Montag, 2. April 2012
En'Kara - aber warum denn?
Zum zweiten Mal wurde nun das En'Kara Fest ausgerichtet im Sky über Kasra. Über zehn Tage wurde Programm für Vorlieben aller Art geboten und ein Aufwand wurde betrieben, der den Beteiligten alles abverlangte. Warum macht man so was?
Derzeit zieht der Emir der Oase der vier Palmen wieder mit dem Klingelbeutel um die Häuser. Man mag annehmen, dass es hier um die finanzielle Sicherung Südlands über Spenden eventueller Besucher des Festes ging, wenn man unbedingt immer schon mal mit einer Annahme falsch liegen wollte. Auch um das Ranking der Sims in der Suche geht es dabei nicht, obwohl das Fest im Sky über der Sim Kasra stattfand. Tut uns leid, wenn der Eindruck aufgekommen sein mag, aber wir haben nunmal keine andere Sim, auf der wir es machen könnten. Nein, man muss das Ganze von zwei Seiten sehen:
1.
Es wird viel gefeiert im deutschen Gor. Hier die Feier des x-jährigen Simbestehens, da eine Abschlussfeier vor bevorstehender Sim-Aufgabe, dort die Eröffnung einer neuen Sim... Sicher, den Jahrestag feiern wir auch. Zuletzt taten wir das aber im kleinen Kreis. En'Kara ist die heiligste Zeit in dem Gor, das wir in den Büchern kennenlernten. Wenn das nicht, was sollten wir als goreanische Charas dann feiern? Leider kam das Türen weiß streichen während der Wartehand als Beispiel auch zu kurz bei uns, weil wir zu der Zeit noch in der Organisation steckten und dafür schlicht keine Zeit hatten, aber auch das wäre wünschenswert gewesen. En'Kara zu feiern, ob mit uns im Sky, oder auf der eigenen Sim den Schilderungen Normans folgend zeigt, dass man versucht, die Welt, an der sich unser RP orientiert nachzuempfinden. Wir definieren unsere Sicht auf BTB nicht daran, ob mal wer eine ungewöhnliche Rolle spielt oder wer was tut, was zu dem Kodex seiner Kaste nicht passt. Exoten und den Tunichtgut wird es sicher auch auf Gor geben. Nein, wir versuchen, das Lebensgefühl nachzustellen und dazu gehört eben, die für Goreaner heilige Zeit zu erleben.
2.
Zum Anderen ist der Sinn des Festes, Interaktion aufzubauen. Die Gor-Karte in SL ist recht zerklüftet. Es ist zwar möglich, binnen 10 Minuten zu Fuß von Kasra in die Tahari zu reisen, aber es gibt keinen Landweg vom Vosk-Delta nach Lydius. Irgendwas stimmt da doch nicht? Ein solches Fest bietet die Grundlage, zusammen zu kommen und sich kennenzulernen. Ich selbst habe Leute aus einem Dorf kennengelernt, von dem ich bisher nicht mal wusste, dass es das gibt.
Deutschgor findet nicht mehr auf einer kleinen Zahl von Sims statt, die unter der Last ihrer Spieler bald zusammenbricht, sondern es ist in die Breite gegangen. Es gibt immer mehr und immer kleinere Gor-Gemeinden in SL. Das führt dazu, dass man sich aus den Augen verliert, dass die Gor-Gemeinde sich nicht mehr kennt. Die immer kleineren Gruppen sorgen dafür, dass das RP immer weniger Abwechslung bietet. Ein solches Fest sorgt dafür, dass man herausfindet, wo man mal einen Diplomaten hin schicken, wo man Schwerter einkaufen oder seine Rohstoffe verkaufen kann. Es ist wichtig, dass Goreaner immer mal wieder reisen, um das RP abwechslungsreich zu halten und nicht immer nur dieselben Avatare um sich zu sehen und genau dazu soll das Fest anregen.
Ich für meinen Teil sehe es nicht als das Monopol Südlands. Zwar gehe ich davon aus, dass wir auch nächstes Jahr wieder das En'Kara Fest ausrichten wollen, aber letztlich steht es doch jedem frei, die Se'Kara oder En'Var Messe abzuhalten, auf seiner Sim. Wir werden uns zeigen, es wäre sogar wünschenswert.
Eine traurige Erfahrung habe ich trotz Allem aber doch gemacht mit dem Fest.
Schon im Vorfeld haben wir im Organisationsrat darüber geredet, ob und zu welchen Wettbewerben Preise in L$ ausgerufen werden sollten. Die Frage stellte sich schon letztes Jahr. Damals wurde für das Kaissa-Turnier ein Preis ausgerufen, weil wir fürchteten, dass sonst niemand kommt. Das führte zu reger Teilnahme der Spieler der Gor-Gemeinde. Am letzten Tag des Turniers crashte sogar die Sim wegen der Überbevölkerung. Dieses Jahr entschieden wir uns vor derselben Frage stehend gegen Preise in L$. Diese Entscheidung wurde damit quittiert, dass es nicht einen Teilnehmer fürs Kaissa-Turnier gab und auch der Schwertkampf gelang nur deshalb, weil ein freundlicher Krieger in letzter Sekunde noch mal mächtig die Werbetrommel für uns rührte - danke dafür!
Ich frage mich an der Stelle, liebe Goreaner, wie stellt ihr euch das vor? Es wurde, wie bereits eingangs beschrieben ein mörderischer Aufwand für das Fest getrieben. Unter der Einschränkung, dass ein SL-Tag im Schnitt 3 bis 4 Stunden dauert, haben Leute tagelang für das Fest gearbeitet und diese Leute sollen dann auch noch Geld dafür stiften, dass ein Preis ausgerufen werden kann? Auf Deutsch: Sie sollen zahlen, damit andere Leute Spaß haben? Da stimmt doch was nicht, oder?
Natürlich könnte man die Spenden, die mit dem Fest herein gespült werden zur Deckung der Preise heranziehen. Die kennt man aber vorher nicht. Wenn es mies läuft, steht man also in der Gefahr, mit dieser Rechnung Minus zu machen.
Natürlich kann man sich sponsoren lassen. "En'Kara sponsored by Vigo", als Beispiel, ist es das, was ihr wollt?
Ich würde mir wünschen, dass sich die Gor-Gemeinde an dieser Stelle einmal zu ihrer Einstellung zu L$-Preisgeldern hinterfragt. Es kann nicht im Sinne des Erfinders sein, dass diejenigen, die für eine solche Veranstaltung arbeiten, noch ihr eigenes Portemonnaie öffnen müssen, damit wer kommt. Auch wenn L$ nur Kleinstbeträge in irdischer Währung sind, hier geht es ein Stück weit ums Prinzip. Ich werde mich auch beim nächsten En'Kara, von dem ich überzeugt bin, dass es wieder festlich ausgerichtet werden wird, mit aller Kraft gegen Preisgelder in L$ aussprechen.
Derzeit zieht der Emir der Oase der vier Palmen wieder mit dem Klingelbeutel um die Häuser. Man mag annehmen, dass es hier um die finanzielle Sicherung Südlands über Spenden eventueller Besucher des Festes ging, wenn man unbedingt immer schon mal mit einer Annahme falsch liegen wollte. Auch um das Ranking der Sims in der Suche geht es dabei nicht, obwohl das Fest im Sky über der Sim Kasra stattfand. Tut uns leid, wenn der Eindruck aufgekommen sein mag, aber wir haben nunmal keine andere Sim, auf der wir es machen könnten. Nein, man muss das Ganze von zwei Seiten sehen:
1.
Es wird viel gefeiert im deutschen Gor. Hier die Feier des x-jährigen Simbestehens, da eine Abschlussfeier vor bevorstehender Sim-Aufgabe, dort die Eröffnung einer neuen Sim... Sicher, den Jahrestag feiern wir auch. Zuletzt taten wir das aber im kleinen Kreis. En'Kara ist die heiligste Zeit in dem Gor, das wir in den Büchern kennenlernten. Wenn das nicht, was sollten wir als goreanische Charas dann feiern? Leider kam das Türen weiß streichen während der Wartehand als Beispiel auch zu kurz bei uns, weil wir zu der Zeit noch in der Organisation steckten und dafür schlicht keine Zeit hatten, aber auch das wäre wünschenswert gewesen. En'Kara zu feiern, ob mit uns im Sky, oder auf der eigenen Sim den Schilderungen Normans folgend zeigt, dass man versucht, die Welt, an der sich unser RP orientiert nachzuempfinden. Wir definieren unsere Sicht auf BTB nicht daran, ob mal wer eine ungewöhnliche Rolle spielt oder wer was tut, was zu dem Kodex seiner Kaste nicht passt. Exoten und den Tunichtgut wird es sicher auch auf Gor geben. Nein, wir versuchen, das Lebensgefühl nachzustellen und dazu gehört eben, die für Goreaner heilige Zeit zu erleben.
2.
Zum Anderen ist der Sinn des Festes, Interaktion aufzubauen. Die Gor-Karte in SL ist recht zerklüftet. Es ist zwar möglich, binnen 10 Minuten zu Fuß von Kasra in die Tahari zu reisen, aber es gibt keinen Landweg vom Vosk-Delta nach Lydius. Irgendwas stimmt da doch nicht? Ein solches Fest bietet die Grundlage, zusammen zu kommen und sich kennenzulernen. Ich selbst habe Leute aus einem Dorf kennengelernt, von dem ich bisher nicht mal wusste, dass es das gibt.
Deutschgor findet nicht mehr auf einer kleinen Zahl von Sims statt, die unter der Last ihrer Spieler bald zusammenbricht, sondern es ist in die Breite gegangen. Es gibt immer mehr und immer kleinere Gor-Gemeinden in SL. Das führt dazu, dass man sich aus den Augen verliert, dass die Gor-Gemeinde sich nicht mehr kennt. Die immer kleineren Gruppen sorgen dafür, dass das RP immer weniger Abwechslung bietet. Ein solches Fest sorgt dafür, dass man herausfindet, wo man mal einen Diplomaten hin schicken, wo man Schwerter einkaufen oder seine Rohstoffe verkaufen kann. Es ist wichtig, dass Goreaner immer mal wieder reisen, um das RP abwechslungsreich zu halten und nicht immer nur dieselben Avatare um sich zu sehen und genau dazu soll das Fest anregen.
Ich für meinen Teil sehe es nicht als das Monopol Südlands. Zwar gehe ich davon aus, dass wir auch nächstes Jahr wieder das En'Kara Fest ausrichten wollen, aber letztlich steht es doch jedem frei, die Se'Kara oder En'Var Messe abzuhalten, auf seiner Sim. Wir werden uns zeigen, es wäre sogar wünschenswert.
Eine traurige Erfahrung habe ich trotz Allem aber doch gemacht mit dem Fest.
Schon im Vorfeld haben wir im Organisationsrat darüber geredet, ob und zu welchen Wettbewerben Preise in L$ ausgerufen werden sollten. Die Frage stellte sich schon letztes Jahr. Damals wurde für das Kaissa-Turnier ein Preis ausgerufen, weil wir fürchteten, dass sonst niemand kommt. Das führte zu reger Teilnahme der Spieler der Gor-Gemeinde. Am letzten Tag des Turniers crashte sogar die Sim wegen der Überbevölkerung. Dieses Jahr entschieden wir uns vor derselben Frage stehend gegen Preise in L$. Diese Entscheidung wurde damit quittiert, dass es nicht einen Teilnehmer fürs Kaissa-Turnier gab und auch der Schwertkampf gelang nur deshalb, weil ein freundlicher Krieger in letzter Sekunde noch mal mächtig die Werbetrommel für uns rührte - danke dafür!
Ich frage mich an der Stelle, liebe Goreaner, wie stellt ihr euch das vor? Es wurde, wie bereits eingangs beschrieben ein mörderischer Aufwand für das Fest getrieben. Unter der Einschränkung, dass ein SL-Tag im Schnitt 3 bis 4 Stunden dauert, haben Leute tagelang für das Fest gearbeitet und diese Leute sollen dann auch noch Geld dafür stiften, dass ein Preis ausgerufen werden kann? Auf Deutsch: Sie sollen zahlen, damit andere Leute Spaß haben? Da stimmt doch was nicht, oder?
Natürlich könnte man die Spenden, die mit dem Fest herein gespült werden zur Deckung der Preise heranziehen. Die kennt man aber vorher nicht. Wenn es mies läuft, steht man also in der Gefahr, mit dieser Rechnung Minus zu machen.
Natürlich kann man sich sponsoren lassen. "En'Kara sponsored by Vigo", als Beispiel, ist es das, was ihr wollt?
Ich würde mir wünschen, dass sich die Gor-Gemeinde an dieser Stelle einmal zu ihrer Einstellung zu L$-Preisgeldern hinterfragt. Es kann nicht im Sinne des Erfinders sein, dass diejenigen, die für eine solche Veranstaltung arbeiten, noch ihr eigenes Portemonnaie öffnen müssen, damit wer kommt. Auch wenn L$ nur Kleinstbeträge in irdischer Währung sind, hier geht es ein Stück weit ums Prinzip. Ich werde mich auch beim nächsten En'Kara, von dem ich überzeugt bin, dass es wieder festlich ausgerichtet werden wird, mit aller Kraft gegen Preisgelder in L$ aussprechen.
Dienstag, 27. März 2012
Einem Freund ...
Aphris hat den gestrigen Abend 'Das Schwertkampf-Turnier' perfekt im SBM dokumentiert.
Damit bleibt mir hier nur noch einige Bilder aufzureihen und eine spezielle Danksagung.
Vor Wochen, als ich mich der Dienste der Arer Söldner versicherte, bat ich Titus auch bei einem Turnier für mich anzutreten. Ich glaube, er spielt derzeit kein oder kaum Gor-Rollenspiel, so rechnete ich nicht allzusehr mit seinem Erscheinen, zumal ich ihn auch nicht daran erinnerte.
Und dann war er doch da und grüßte mit den schlichten Worten, dass er ziemlich aus dem Training sein. Darin sah ich allerdings weniger ein Problem, da der einzige Gegner unser Heeresführer Teibar war. Und bei allem Respekt für Teibars sonstige Leistungen .. eine wirkliche Chance konnte er sich gegen Titus nicht ausrechnen.
Der Rarius Brom aus der Oase (auch ihm sei gedankt) kam noch hinzu und reihte sich ein, es würde ein kurzer Abend werden.
Von der Tribüne aus besah ich mir das Ganze etwas hilf- und ratlos, wir waren schon weit über die Zeit. Aber dann kamen sie, wilde Kämpfer aus allen Ecken Gors und wahrscheinlich die besten Schwertkämpfer, die ich je selbst sah - und genug für ein Turnier.
Dass sie aber alle so spät und nacheinander kamen, verwunderte mich und deshalb fragte ich später bei Titus nach, ob er sie auf die Schnelle eingeladen oder eine Kette in Gang getreten habe.
Er antwortete, dass dies ja sicher spannender wäre und rettet damit nicht nur den Abend, er machte ihn auch zu einem der spannensten.
Danke Titus - und nicht nur für gestern :-))
Titus con Ar, Held zahlreicher Schlachten und Turniere
Titus und Valerius, Söldner aus Ar
Stimmungsvolles Licht, der Tag dämmert
Die kleine Arena, verteilt auf zwei Sims
Wie gesagt, das SBM liefert den passenden Text zu den weiteren Bildern :-))
Weitere Bilder sind hier hier zu finden
Damit bleibt mir hier nur noch einige Bilder aufzureihen und eine spezielle Danksagung.
Vor Wochen, als ich mich der Dienste der Arer Söldner versicherte, bat ich Titus auch bei einem Turnier für mich anzutreten. Ich glaube, er spielt derzeit kein oder kaum Gor-Rollenspiel, so rechnete ich nicht allzusehr mit seinem Erscheinen, zumal ich ihn auch nicht daran erinnerte.
Und dann war er doch da und grüßte mit den schlichten Worten, dass er ziemlich aus dem Training sein. Darin sah ich allerdings weniger ein Problem, da der einzige Gegner unser Heeresführer Teibar war. Und bei allem Respekt für Teibars sonstige Leistungen .. eine wirkliche Chance konnte er sich gegen Titus nicht ausrechnen.
Der Rarius Brom aus der Oase (auch ihm sei gedankt) kam noch hinzu und reihte sich ein, es würde ein kurzer Abend werden.
Von der Tribüne aus besah ich mir das Ganze etwas hilf- und ratlos, wir waren schon weit über die Zeit. Aber dann kamen sie, wilde Kämpfer aus allen Ecken Gors und wahrscheinlich die besten Schwertkämpfer, die ich je selbst sah - und genug für ein Turnier.
Dass sie aber alle so spät und nacheinander kamen, verwunderte mich und deshalb fragte ich später bei Titus nach, ob er sie auf die Schnelle eingeladen oder eine Kette in Gang getreten habe.
Er antwortete, dass dies ja sicher spannender wäre und rettet damit nicht nur den Abend, er machte ihn auch zu einem der spannensten.
Danke Titus - und nicht nur für gestern :-))
Titus con Ar, Held zahlreicher Schlachten und Turniere
Titus und Valerius, Söldner aus Ar
Stimmungsvolles Licht, der Tag dämmert
Die kleine Arena, verteilt auf zwei Sims
Wie gesagt, das SBM liefert den passenden Text zu den weiteren Bildern :-))
Weitere Bilder sind hier hier zu finden
Donnerstag, 22. März 2012
Impressionen vom En'Kara-Markt
Vögel zwitscherten, und erster Lärm drang dumpf von aussen durch die dicken Tücher des Zeltes.
Nasty räkelte sich .. schmatzte und streckte ihre Glieder verschlafen in alle Richtungen aus. Unwillig und wie in Zeitlupe schlug sie die Augen auf. "Bei den Priesterkönigen, es kann nicht schon wieder morgen sein", murmelte sie träge.
Sie rollte sich forsch auf die Seite und damit aus dem Bett, welches sie langsam als ihre Sänfte wiedererkannte, in der sie bereits die gesamte Reise verbracht hatte .. abgestellt in einem mehr oder minder leeren Zelt.
Nachdem sie weiter fünf Ehn, flach ausgestreckt auf einem dünnen Zierteppich, vor sich hin döste, siegte der Wunsch nach Bequemlichkeit, den sie nur mit dem Kompromis verwirklichen konnte, .. aufzustehen. Sie tat es, noch immer verschlafen .. und wankte leicht.
Sie wankte ständig in den letzten Tagen, das Schaukeln der Sänfte übertrug sich nämlich auf ihren zierlichen Körper wie nach eine Bootsfahrt über leichten Wellengang, wenn man längst wieder an Land steht.
Die Regentin frösteltet in ihrer dünnen, eher für das südlicher gelegene Kasra ausgerichteten Schlafkleidung und nickte ihrer heraneilenden Leibsklavin stumm und finster zu. Kälte beeinträchtigt ihr Wohlbefinden äusserst negativ.
Seufzend streckte sie dennoch ihre Arme von sich, lies sich entkleiden und waschen. Eine zweite Sklavin eilte mit einem Spiegel herbei und Nasty besah sich während der Waschung sehr zufrieden. So zufrieden, dass sie von einer Bestrafung wegen dem fehlenden Feuer in dem Zelt absehen wollte. Sie war endlich zu der herangereiften freien Frau geworden, die sie schon immer meinte werden zu müssen.
Dezent parfümiert und erneut bekleidet, scheuchte sie die Sklavinnen fort und die nächste herein. Sie lächelte zufrieden, als diese hereinhuschte und dabei vorsichtig etwas in den Händen balancierte. Auch die Sklavin lächelte, was Nasty wiederum ärgerte.
Diese Sklavin nannte sie 'Bringschuld' und sie hatte sie erst kürzlich in einer Herberge erworben, weil sie ihr morgens nicht rechtzeitig Frühstück brachte. Fortan bekam sie bei ihr die Aufgabe, egal wo Nasty morgens auch erwachen sollte, ihr zuallerst einen Schwarzen Wein zu bringen. Bezahlen konnte und durfte sie ihn nie, sie durfte nur damit wuchern, dass er für die Regentin von Kasra sei.
'Irgendwo muss sie etwas gehortet haben', rätzelte Nasty halbherzig und lächelte verkniffen zur Sklavin, während sie die Schale mit dem edlen Getränkes nach einer übertrieben langatmigen Zeremonie von Bringschuld an sich nahm. Nasty wusste nicht mal, was sie mit der Sklavin machen würde, bekäme sie eines morgens keinen Schwarzen Wein, sie vetraute ganz auf ihre Spontanität und darauf, dass es morgens meist kalt ist.
Das heisse Getränk tat ihr einfach gut und mit der wärmenden Schale in ihre Händen trat sie vorsichtig spähend, barfuß und unbeschleiert, vor das Zelt. Dort waren nur zwei Wachen mit dem Rücken abgekehrt von ihr. Sie setzte ihre blossen Füße in das vom Morgentau benetzte Gras und nahm einen kräftigen Schluck des belebenden Weines.
Sie schloss die Augen und zog die Morgenluft in sich ein - kalt und frisch war sie, das Vogelgezwitscher wurde lauter und intensiver. In der Ferne konnte Nasty hören, wie andere Zelte erwachten, wie sich der Markt langsam für den heutigen Tag rüstete. ... LEBEN
Ein erster Sonnenstrahl trat über das Gebirge und traf sie vorwitzig wärmend im unbeschleierten Gesicht. Nasty blinzelte ins Licht und trat einen Schritt zurück unter das Zelt .. ihre Augen spähten ein letztes mal über den Markt, dann zog sie sich zurück in ihr vorübergehendes Heim und scheuchte die Sklavinnen zur Arbeit.
"Wenn du es baust, wird er kommen", irgendwie passt das wieder
Ein Teil des Marktes
Ein Teil des Jahrmarktes
Ein Teil der Spiele
Ein Teil der Werbung
Ein Viertel Wodka
... "und dann gaaaaaaanz langsam abstreifen"
En'Kara - Gor-Wiki fasst das folgend schlicht zusammen:
'Der Markt von En'Kara ist der erste der jährlich vier großen Jahrmärkte im Sardargebirge. Auf dem Markt von En'Kara finden neben dem Handel mit Waren und Sklaven auch diverse Wettkämpfe statt. Nach den Gesetzen der Priesterkönige muss jeder Goreaner, Mann oder Frau, einmal in seinem Leben eine Reise zu diesem Markt unternehmen. Während des Marktes darf niemand zum Sklaven gemacht werden, allerdings werden viele Karavanen auf der Reise dorthin überfallen.'
Gor ist harsch, wissen wir ja ;-))
Worum es mir bei der ganzen Veranstaltung geht, ist .. bleibt ein paar Tage auf dem Markt, bewohnt ein Zelt und nutzt die Zeit auch zum Leben, Schauen und Knüpfen von Kontakten. Meist scheitert sowas nicht am Willen, sondern an gemeinsamen Zeitfenstern.
Heute Abend ist Kastentreffen am Sadar, jeder ist eingeladen und hoffentlich werden viele Kasten vertreten sehen.
Die Baumeister werden da sein.
Nasty räkelte sich .. schmatzte und streckte ihre Glieder verschlafen in alle Richtungen aus. Unwillig und wie in Zeitlupe schlug sie die Augen auf. "Bei den Priesterkönigen, es kann nicht schon wieder morgen sein", murmelte sie träge.
Sie rollte sich forsch auf die Seite und damit aus dem Bett, welches sie langsam als ihre Sänfte wiedererkannte, in der sie bereits die gesamte Reise verbracht hatte .. abgestellt in einem mehr oder minder leeren Zelt.
Nachdem sie weiter fünf Ehn, flach ausgestreckt auf einem dünnen Zierteppich, vor sich hin döste, siegte der Wunsch nach Bequemlichkeit, den sie nur mit dem Kompromis verwirklichen konnte, .. aufzustehen. Sie tat es, noch immer verschlafen .. und wankte leicht.
Sie wankte ständig in den letzten Tagen, das Schaukeln der Sänfte übertrug sich nämlich auf ihren zierlichen Körper wie nach eine Bootsfahrt über leichten Wellengang, wenn man längst wieder an Land steht.
Die Regentin frösteltet in ihrer dünnen, eher für das südlicher gelegene Kasra ausgerichteten Schlafkleidung und nickte ihrer heraneilenden Leibsklavin stumm und finster zu. Kälte beeinträchtigt ihr Wohlbefinden äusserst negativ.
Seufzend streckte sie dennoch ihre Arme von sich, lies sich entkleiden und waschen. Eine zweite Sklavin eilte mit einem Spiegel herbei und Nasty besah sich während der Waschung sehr zufrieden. So zufrieden, dass sie von einer Bestrafung wegen dem fehlenden Feuer in dem Zelt absehen wollte. Sie war endlich zu der herangereiften freien Frau geworden, die sie schon immer meinte werden zu müssen.
Dezent parfümiert und erneut bekleidet, scheuchte sie die Sklavinnen fort und die nächste herein. Sie lächelte zufrieden, als diese hereinhuschte und dabei vorsichtig etwas in den Händen balancierte. Auch die Sklavin lächelte, was Nasty wiederum ärgerte.
Diese Sklavin nannte sie 'Bringschuld' und sie hatte sie erst kürzlich in einer Herberge erworben, weil sie ihr morgens nicht rechtzeitig Frühstück brachte. Fortan bekam sie bei ihr die Aufgabe, egal wo Nasty morgens auch erwachen sollte, ihr zuallerst einen Schwarzen Wein zu bringen. Bezahlen konnte und durfte sie ihn nie, sie durfte nur damit wuchern, dass er für die Regentin von Kasra sei.
'Irgendwo muss sie etwas gehortet haben', rätzelte Nasty halbherzig und lächelte verkniffen zur Sklavin, während sie die Schale mit dem edlen Getränkes nach einer übertrieben langatmigen Zeremonie von Bringschuld an sich nahm. Nasty wusste nicht mal, was sie mit der Sklavin machen würde, bekäme sie eines morgens keinen Schwarzen Wein, sie vetraute ganz auf ihre Spontanität und darauf, dass es morgens meist kalt ist.
Das heisse Getränk tat ihr einfach gut und mit der wärmenden Schale in ihre Händen trat sie vorsichtig spähend, barfuß und unbeschleiert, vor das Zelt. Dort waren nur zwei Wachen mit dem Rücken abgekehrt von ihr. Sie setzte ihre blossen Füße in das vom Morgentau benetzte Gras und nahm einen kräftigen Schluck des belebenden Weines.
Sie schloss die Augen und zog die Morgenluft in sich ein - kalt und frisch war sie, das Vogelgezwitscher wurde lauter und intensiver. In der Ferne konnte Nasty hören, wie andere Zelte erwachten, wie sich der Markt langsam für den heutigen Tag rüstete. ... LEBEN
Ein erster Sonnenstrahl trat über das Gebirge und traf sie vorwitzig wärmend im unbeschleierten Gesicht. Nasty blinzelte ins Licht und trat einen Schritt zurück unter das Zelt .. ihre Augen spähten ein letztes mal über den Markt, dann zog sie sich zurück in ihr vorübergehendes Heim und scheuchte die Sklavinnen zur Arbeit.
"Wenn du es baust, wird er kommen", irgendwie passt das wieder
Ein Teil des Marktes
Ein Teil des Jahrmarktes
Ein Teil der Spiele
Ein Teil der Werbung
Ein Viertel Wodka
... "und dann gaaaaaaanz langsam abstreifen"
En'Kara - Gor-Wiki fasst das folgend schlicht zusammen:
'Der Markt von En'Kara ist der erste der jährlich vier großen Jahrmärkte im Sardargebirge. Auf dem Markt von En'Kara finden neben dem Handel mit Waren und Sklaven auch diverse Wettkämpfe statt. Nach den Gesetzen der Priesterkönige muss jeder Goreaner, Mann oder Frau, einmal in seinem Leben eine Reise zu diesem Markt unternehmen. Während des Marktes darf niemand zum Sklaven gemacht werden, allerdings werden viele Karavanen auf der Reise dorthin überfallen.'
Gor ist harsch, wissen wir ja ;-))
Worum es mir bei der ganzen Veranstaltung geht, ist .. bleibt ein paar Tage auf dem Markt, bewohnt ein Zelt und nutzt die Zeit auch zum Leben, Schauen und Knüpfen von Kontakten. Meist scheitert sowas nicht am Willen, sondern an gemeinsamen Zeitfenstern.
Heute Abend ist Kastentreffen am Sadar, jeder ist eingeladen und hoffentlich werden viele Kasten vertreten sehen.
Die Baumeister werden da sein.
Mittwoch, 21. März 2012
Verliebt ...
Man kommt zu nix ... ;-)) Ist ja auch ein gutes Zeichen, oder?
Oder das Rollenspiel ließ einfach keinen Platz für den Blog. Ich kann Alltagsgeschichten einfach nicht spannend erzählen, auch wenn der Alltag als Regentin nun weit abwechslungsreicher geworden ist.
Nachdem ich meinen 'Urlaub' charakterlos auf dem Dritten Mond mit der Operation Bilderflut vergeudet hatte, nahm ich die Amtsgeschäfte als bald mit neuen Möbeln wieder auf.
Irgendwie ging dann auch alles recht schnell, und als eine Art Ergebnis der neuen Diplomatie, beteiligen sich nun drei Städte an der Ausrichtung des En'Kara-Marktes.
Vielleicht werden es aber auch noch mehr?
Nicht weniger wichtig und ebenso spannend war der Bau des neuen Gutshofes im Nordenosten von Kasra, der nun das Dorf dort ersetzt und für Kasras Landwirtschaft zuständig sein wird.
Und in diesen Hof habe ich mich verliebt :-))
Nebengebäude, Hauptgebäude, Stallungen, Schmiede, Bäckerei, Brauerei, Boskzucht, Kaiilazucht
Ein Mikrokosmos und vielseitig verwendbar.
Die optimale Besetzung wäre ein Verwalter seitens Kasra und niedere Kasten, die dort fast wie eine Kommune zusammen leben/arbeiten - verteilt auf Haupt- und Nebenhaus, oder auch wohnhaft in Kasra.
Alternativ könnte eine eigenständige Gruppe den Hof von Kasra 'pachten', sofern sie der Verpflichtung nachkommt, Kasra zu versorgen. Interessierte melden sich bitte bei der Stadtverwaltung von Kasra.
Zum Verlieben reicht dieses Bild aber nicht, also hier erneut aus dem Vollen:
Der zweite Innenhof, Schmiede und Stallungen
Bäckerei und .. irgendein gelbes ... Gedöns
Bäckerei und .. weisses Gedöns
Der gesamte Hof ist dezent und unaufdringlich mit einem 'Produktionssystem' versehen. Der Bäcker backt verbrauchbares Brot und Kuchen, der Schmied fertigt echte Schwerte, Bögen und Pfeile, die Küche bietet eine umfangreiche Speisekarte und der Brauer braut Met .. leider.
Der Produktionsprozess macht Spaß, da alle Güter einiges an Rohstoffe kosten, die über den Hof verteilt sind .. bis hin zum Erz. Und es ist teils nett animiert.
Aber schreiten wir nun ins Nebengebäude ..
Wer sich über den Stil wundert, Sid verbindet mit den Materialien/Texturen das alte und das einst neu geplante Kasra.
Aussen hui ..
Innen .. der übliche Kasra-Charme, nannte Teddy das, glaub ich?
Das Licht ist neu ..
und der kaputte Teppich auch
Das Hauptgebäude
Noch spärlich möbliert ..
aber bereits ärztlich versorgt
Ach ja .. das ist dort auch irgendwo
'Puhh ... endlich hat Kasra einen vernünftigen Stall'
Ein wenig Bootshaus-Romantik
Und ein Bild vom oder für den Souvenirstand
Oder das Rollenspiel ließ einfach keinen Platz für den Blog. Ich kann Alltagsgeschichten einfach nicht spannend erzählen, auch wenn der Alltag als Regentin nun weit abwechslungsreicher geworden ist.
Nachdem ich meinen 'Urlaub' charakterlos auf dem Dritten Mond mit der Operation Bilderflut vergeudet hatte, nahm ich die Amtsgeschäfte als bald mit neuen Möbeln wieder auf.
Irgendwie ging dann auch alles recht schnell, und als eine Art Ergebnis der neuen Diplomatie, beteiligen sich nun drei Städte an der Ausrichtung des En'Kara-Marktes.
Vielleicht werden es aber auch noch mehr?
Nicht weniger wichtig und ebenso spannend war der Bau des neuen Gutshofes im Nordenosten von Kasra, der nun das Dorf dort ersetzt und für Kasras Landwirtschaft zuständig sein wird.
Und in diesen Hof habe ich mich verliebt :-))
Nebengebäude, Hauptgebäude, Stallungen, Schmiede, Bäckerei, Brauerei, Boskzucht, Kaiilazucht
Ein Mikrokosmos und vielseitig verwendbar.
Die optimale Besetzung wäre ein Verwalter seitens Kasra und niedere Kasten, die dort fast wie eine Kommune zusammen leben/arbeiten - verteilt auf Haupt- und Nebenhaus, oder auch wohnhaft in Kasra.
Alternativ könnte eine eigenständige Gruppe den Hof von Kasra 'pachten', sofern sie der Verpflichtung nachkommt, Kasra zu versorgen. Interessierte melden sich bitte bei der Stadtverwaltung von Kasra.
Zum Verlieben reicht dieses Bild aber nicht, also hier erneut aus dem Vollen:
Der zweite Innenhof, Schmiede und Stallungen
Bäckerei und .. irgendein gelbes ... Gedöns
Bäckerei und .. weisses Gedöns
Der gesamte Hof ist dezent und unaufdringlich mit einem 'Produktionssystem' versehen. Der Bäcker backt verbrauchbares Brot und Kuchen, der Schmied fertigt echte Schwerte, Bögen und Pfeile, die Küche bietet eine umfangreiche Speisekarte und der Brauer braut Met .. leider.
Der Produktionsprozess macht Spaß, da alle Güter einiges an Rohstoffe kosten, die über den Hof verteilt sind .. bis hin zum Erz. Und es ist teils nett animiert.
Aber schreiten wir nun ins Nebengebäude ..
Wer sich über den Stil wundert, Sid verbindet mit den Materialien/Texturen das alte und das einst neu geplante Kasra.
Aussen hui ..
Innen .. der übliche Kasra-Charme, nannte Teddy das, glaub ich?
Das Licht ist neu ..
und der kaputte Teppich auch
Das Hauptgebäude
Noch spärlich möbliert ..
aber bereits ärztlich versorgt
Ach ja .. das ist dort auch irgendwo
'Puhh ... endlich hat Kasra einen vernünftigen Stall'
Ein wenig Bootshaus-Romantik
Und ein Bild vom oder für den Souvenirstand
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