Unsere Krieger verstehen sich auf viele Waffen.
Eine gute Rede, viel Fantasie und der ungebrochene Wille anders zu sein als andere, zeichnet sie weit mehr aus, als ihre Fähigkeiten anderen das Rollenspiel zu verkürzen.
El Stadtkommandante Teibar reiht sich ein in die Autoren, die das Leben in Kasra auf ihre ganz eigene Weise beleuchten.
Herzlich Willkommen Teibar :-))
Mittwoch, 8. August 2012
Für Bräääääd ...
Wenigstens diesen einen Text will ich noch aus meinem kurzen Tagebuch retten, entstanden kurz vor dem Urlaub.
Irgendwann klappt das wieder, dass ich in der Nacht und nicht am Vormittag schlafe.
Als Fantasie und Anregung nehme ich deshalb heute 'You Can Sleep While I Drive' mit ins Bett. Passend zur Musik ist die Strasse hoffentlich schnurgeradeaus, mit gelben Mittelstreifen :-)) .. Es sollte dämmern und ruhige Musik im Radio laufen.
Es dämmert sogar mit aller Macht .. die Scheinwerfer des Gegenverkehrs blenden im Zwielicht und sie schließt ihre Augen. Im Radio läuft besagtes 'You Can Sleep While I Drive' .. und noch einiges mehr.
"Was muss, das muss", murmelt sie und stellt ihre nackten Fuß auf das Handschuhfach. Sie spreitzt die Zehen belustigt, keine Schuhe zu tragen ist nicht immer vorteilhaft, egal wie gepflegt der Rest sonst ist.
Sie kurbelt die Fenster runter .. ja, es gibt noch Autos ohne Servos .. und hält den nackten Fuß in den Wind.
Da wir uns in meiner Fantasie befinden, ist der Wind noch erwärmt von einem sonnigen Tag, den wir schwitzend im Auto verbrachten. An den Raststätten verjagten wir Wespen, die uns noch bis ins Auto verfolgten.
Die in Alufolie verpackten und völlig durchgeweichten Schinken- und Käsebrötchen reichten kaum bis Nürnberg .. also liegt da auch eine leere Chipstüte auf dem Rücksitz.
Die Nachtluft spendet keine Erfrischung und der Fuß wird auch nicht sauberer dadurch.
Besagte Chipstüte jedoch wirbelt nun durch den Wagen.
Sie konzentriert sich wieder auf den Song im Radio, schmatzt zufrieden und lächelt den Fahrer mit einem Blick an, der kaum noch von dieser Welt ist.
Der leeren Tüte gönnt sie keine weitere Aufmerksamkeit ..
Das Fenster war schnell wieder heraufgekurbelt .. auch wenn es sie den letzten Lebensfunken kostet, wenn man ihr theatralisches Gehabe dabei richtig deutet.
Sie faltet die Hände .. wenn auch nicht zu einem Zelt, dann dennoch recht züchtig, für ihre Verhältnisse.
Der Straßenlärm war ausgesperrt. Der Song dominierte nun wieder den hörbaren Bereich und der Fahrer zündet sich eine Zigarrete an. Das war's, was noch fehlte .. sie stopft den Pulli zwischen ihren Kopf und der Seitenscheibe und mummelt sich ein.
"Weck mich nicht", haucht sie. "ich habe keine Termine heute ...".
"und sichere Wege Bürger" .. hehe, das teste ich mal.
Nun könnte sie dem Fahrer noch in den Schritt greifen, sowas erhöht immer die Aufmerksamkeit, hatte sie gelernt. Aber der wäre wohl so überrascht, dass der Kleinwagen am nächsten Begrenzungspfahl zerschellt wäre.
Mit diesem, aber dann schnell mit wesentlich erfreulicheren Gedanken, zog sie sich den Hut herunter, bis er mit der Sonnenbrille kollidierte, die sie stolz, wenn auch vollkommen unnötig, mitten in der Nacht trug.
So schlief sie ein .. und schlief wie ein Baby.
Und nun wird es spannend.
Ist nicht ein Baby gerade DER Grund, NICHT schlafen zu können?
Also schlief sie nicht sehr lange und schmatzte stattdessen erneut .. 'And in the morning you can tell me your dreams ..'
Wen interessieren schon Babys, waren ihre vorvorvorvorvorletzten Gedanken und sie musste dem Fahrer einfach mal in die Seite knuffen, bevor sie wieder selig grinsend einschlief.
Irgendwann klappt das wieder, dass ich in der Nacht und nicht am Vormittag schlafe.
Als Fantasie und Anregung nehme ich deshalb heute 'You Can Sleep While I Drive' mit ins Bett. Passend zur Musik ist die Strasse hoffentlich schnurgeradeaus, mit gelben Mittelstreifen :-)) .. Es sollte dämmern und ruhige Musik im Radio laufen.
Es dämmert sogar mit aller Macht .. die Scheinwerfer des Gegenverkehrs blenden im Zwielicht und sie schließt ihre Augen. Im Radio läuft besagtes 'You Can Sleep While I Drive' .. und noch einiges mehr.
"Was muss, das muss", murmelt sie und stellt ihre nackten Fuß auf das Handschuhfach. Sie spreitzt die Zehen belustigt, keine Schuhe zu tragen ist nicht immer vorteilhaft, egal wie gepflegt der Rest sonst ist.
Sie kurbelt die Fenster runter .. ja, es gibt noch Autos ohne Servos .. und hält den nackten Fuß in den Wind.
Da wir uns in meiner Fantasie befinden, ist der Wind noch erwärmt von einem sonnigen Tag, den wir schwitzend im Auto verbrachten. An den Raststätten verjagten wir Wespen, die uns noch bis ins Auto verfolgten.
Die in Alufolie verpackten und völlig durchgeweichten Schinken- und Käsebrötchen reichten kaum bis Nürnberg .. also liegt da auch eine leere Chipstüte auf dem Rücksitz.
Die Nachtluft spendet keine Erfrischung und der Fuß wird auch nicht sauberer dadurch.
Besagte Chipstüte jedoch wirbelt nun durch den Wagen.
Sie konzentriert sich wieder auf den Song im Radio, schmatzt zufrieden und lächelt den Fahrer mit einem Blick an, der kaum noch von dieser Welt ist.
Der leeren Tüte gönnt sie keine weitere Aufmerksamkeit ..
Das Fenster war schnell wieder heraufgekurbelt .. auch wenn es sie den letzten Lebensfunken kostet, wenn man ihr theatralisches Gehabe dabei richtig deutet.
Sie faltet die Hände .. wenn auch nicht zu einem Zelt, dann dennoch recht züchtig, für ihre Verhältnisse.
Der Straßenlärm war ausgesperrt. Der Song dominierte nun wieder den hörbaren Bereich und der Fahrer zündet sich eine Zigarrete an. Das war's, was noch fehlte .. sie stopft den Pulli zwischen ihren Kopf und der Seitenscheibe und mummelt sich ein.
"Weck mich nicht", haucht sie. "ich habe keine Termine heute ...".
"und sichere Wege Bürger" .. hehe, das teste ich mal.
Nun könnte sie dem Fahrer noch in den Schritt greifen, sowas erhöht immer die Aufmerksamkeit, hatte sie gelernt. Aber der wäre wohl so überrascht, dass der Kleinwagen am nächsten Begrenzungspfahl zerschellt wäre.
Mit diesem, aber dann schnell mit wesentlich erfreulicheren Gedanken, zog sie sich den Hut herunter, bis er mit der Sonnenbrille kollidierte, die sie stolz, wenn auch vollkommen unnötig, mitten in der Nacht trug.
So schlief sie ein .. und schlief wie ein Baby.
Und nun wird es spannend.
Ist nicht ein Baby gerade DER Grund, NICHT schlafen zu können?
Also schlief sie nicht sehr lange und schmatzte stattdessen erneut .. 'And in the morning you can tell me your dreams ..'
Wen interessieren schon Babys, waren ihre vorvorvorvorvorletzten Gedanken und sie musste dem Fahrer einfach mal in die Seite knuffen, bevor sie wieder selig grinsend einschlief.
Stell doch ne Schreiberin ein!
.. sagte ein Krieger.
Und im Gegensatz zur landläufigen Meinung, höre ich tatsächlich dann und wann auf des Kriegers Ratschlag.
Fest eingestellt ist nun die Schriftgelehrte Isabell, Kasras Diplomatin.
Ihre kleinen Eskapaden importieren wir, soweit ich weiss, wie es geht.
Herzlich Willkommen Isabell :-))
Und im Gegensatz zur landläufigen Meinung, höre ich tatsächlich dann und wann auf des Kriegers Ratschlag.
Fest eingestellt ist nun die Schriftgelehrte Isabell, Kasras Diplomatin.
Ihre kleinen Eskapaden importieren wir, soweit ich weiss, wie es geht.
Herzlich Willkommen Isabell :-))
Montag, 6. August 2012
Danksagung
Der Blog 'Kasra und mehr' wird nicht weitergeführt.
Ich danke den Lesern für ihr Interesse .. sei es an Kasra, an unseren oder an meinen Gedanken oder der einen oder anderen kleinen Geschichte.
Manche besuchten Kasra sogar, weil der Blog ihn neugierig machte.
Mir machte das Schreiben viel mehr Spaß, als ich anfangs gedacht hätte, aber irgendwie brechen mir die Themen weg. Alltagsbeschreibungen sind nicht meins.
Noch einmal meinen Dank und für uns alle weiterhin eine schöne Zeit.
LG Nasty :-))
Ich danke den Lesern für ihr Interesse .. sei es an Kasra, an unseren oder an meinen Gedanken oder der einen oder anderen kleinen Geschichte.
Manche besuchten Kasra sogar, weil der Blog ihn neugierig machte.
Mir machte das Schreiben viel mehr Spaß, als ich anfangs gedacht hätte, aber irgendwie brechen mir die Themen weg. Alltagsbeschreibungen sind nicht meins.
Noch einmal meinen Dank und für uns alle weiterhin eine schöne Zeit.
LG Nasty :-))
Mittwoch, 4. Juli 2012
Aus Mangel an Beweisen
"Wir melden uns hier aus der Pisicis-Arena zu Kasra, wo in wenigen Ehn der lang erwartete Rückkampf zwischen ... " sie stockt und wendet das Blatt.
"Verzeihung, falscher Text", flüstert sie nur sehr leise in ihren Daumen, um die Spannung und Stimmung im Saal nicht zu stören.

Düstere Aussichten
"Verehrte Zuhörer .. heute berichten wir ihnen live aus dem Gerichtssaal von Kasra - aktuell gesponsert von der Bäcker-Innung, getreu dem Motto .. immer kleinere Brötchen backen.
Verhandelt wird der Fall 00005 .. was auf die niedrige Kriminalitätsrate von Kasra schließen lässt. Körperverletzung"
Sie lacht leise und wendet noch einmal das Blatt, um sicher zu sein .. wirklich den richtigen Text zu haben. "Körperverletzung? Da könnte ja nun eine Klagewelle der Kajirae auf uns zu kommen", sagt sie grinsend zu ihrem Ko-Kommentator.
"Ganz recht, Regentin", sagt er auch gleich. "ich erinnere mich an einen Fall vor fünf Jahren, da ..."
"Ohh .. ", ruft sie aus und springt auf. "Ich glaube da tut sich was."
Sie schaut in den Gerichtssaal herunter ... "Verlesung der Anklage, oder etwas vergleichbares". Langsam klappt ihr Kiefer herab, was man Dank des Schleiers nicht sieht. Ihre Augen trüben sich, ihre Augenbrauen heben sich ein wenig.
So in etwa muss sie ausgesehen haben in dem Moment, weil sich die eigentlich Tat erst mit den Zeugenaussagen erschloss. Sie hätte den Auftrag nicht annehmen sollen, sie wusste das eigentlich. Der Kontakt zum Markt und zum Tagestratsch waren ihr als Regentin nur gefiltert möglich. Nicht umsonst pochte sie auf einen neuen Geheimdienst, der auch Berichte schreiben kann.

Angeklagter und Verteidiger

Die Anklagebank

Die internationale Presse wartet auf den Urteilsspruch
In ihren eigenen Überlegungen vertieft, schaut sie dann zu ihrem Ko-Kommentator, der eifrig auf einer Wachstafel herumkratzt. Das heisst .. auf einer? Links neben ihm türmt sich ein kleiner Stapel von mindestens zehn weiteren Tafeln .. und das sind sogar die neuen, die man von beiden Seiten beschreiben kann.
Sie weiss jetzt, warum er mit so großen Kisten anreiste, aber den Kontakt zum Gerichtssaal hatte sie längst verloren. Jemand fragte wieder nach dem Brandmal .. voller Hoffnung, nichts verpasst zu haben schaut sie wieder in den Zeugenstand.
Und sie hatte nichts verpasst, obschon der Beklagte gerade anmerkt, er hätte er ihr kein Brandmal gesetzt, was einen Raunen im Publikum erzeugte.
Sie setzte sich wieder hin und betrachtet den wachsenden Stapel an Wachstafeln des Ko-Kommentators.
"Ziemlich heiss hier", sagt sie grinsend zu ihm und fächert sich mit der elegant beringten Hand Luft zu. Sein besorger Blick zu den Wachstafeln verbesserte sofort ihre Laune. Leise schmunzelnd beugte sie sich wieder zu dem Geschehen im Gerichtssal herunter.
"Oha .. ", entfährt es ihr, "der Richter muss mal und will danach urteilen. Bin echt gespannt wer und warum und vor allem für was jemand nun bestraft wird."
Derweil rauschte die Diplomatin aus dem Saal, was Nasty mit einem weiteren Fragezeichen quittiert. Das Wort 'Schmierentheater kannte sie nicht, Kasra hatte nur eine Seebühne.
Dann endlich das Urteil, Freispruch aus Mangel an Beweisen. Desweiteren werden der gebrandeten Frau Papiere ausgestellt, die sie auch weiterhin als freie Frau auswiesen.
Wie immer kam es zu Aufbegehren und Unmutsäusserungen nach dem Urteil, aber der Stadtkommendant Teibar stand bereit für Ruhe zu sorgen.

Der Richta Sör Harold. Man sagt, er konnte dem Gerichtssaal lebend entkommen
"Verzeihung, falscher Text", flüstert sie nur sehr leise in ihren Daumen, um die Spannung und Stimmung im Saal nicht zu stören.

Düstere Aussichten
"Verehrte Zuhörer .. heute berichten wir ihnen live aus dem Gerichtssaal von Kasra - aktuell gesponsert von der Bäcker-Innung, getreu dem Motto .. immer kleinere Brötchen backen.
Verhandelt wird der Fall 00005 .. was auf die niedrige Kriminalitätsrate von Kasra schließen lässt. Körperverletzung"
Sie lacht leise und wendet noch einmal das Blatt, um sicher zu sein .. wirklich den richtigen Text zu haben. "Körperverletzung? Da könnte ja nun eine Klagewelle der Kajirae auf uns zu kommen", sagt sie grinsend zu ihrem Ko-Kommentator.
"Ganz recht, Regentin", sagt er auch gleich. "ich erinnere mich an einen Fall vor fünf Jahren, da ..."
"Ohh .. ", ruft sie aus und springt auf. "Ich glaube da tut sich was."
Sie schaut in den Gerichtssaal herunter ... "Verlesung der Anklage, oder etwas vergleichbares". Langsam klappt ihr Kiefer herab, was man Dank des Schleiers nicht sieht. Ihre Augen trüben sich, ihre Augenbrauen heben sich ein wenig.
So in etwa muss sie ausgesehen haben in dem Moment, weil sich die eigentlich Tat erst mit den Zeugenaussagen erschloss. Sie hätte den Auftrag nicht annehmen sollen, sie wusste das eigentlich. Der Kontakt zum Markt und zum Tagestratsch waren ihr als Regentin nur gefiltert möglich. Nicht umsonst pochte sie auf einen neuen Geheimdienst, der auch Berichte schreiben kann.

Angeklagter und Verteidiger

Die Anklagebank

Die internationale Presse wartet auf den Urteilsspruch
In ihren eigenen Überlegungen vertieft, schaut sie dann zu ihrem Ko-Kommentator, der eifrig auf einer Wachstafel herumkratzt. Das heisst .. auf einer? Links neben ihm türmt sich ein kleiner Stapel von mindestens zehn weiteren Tafeln .. und das sind sogar die neuen, die man von beiden Seiten beschreiben kann.
Sie weiss jetzt, warum er mit so großen Kisten anreiste, aber den Kontakt zum Gerichtssaal hatte sie längst verloren. Jemand fragte wieder nach dem Brandmal .. voller Hoffnung, nichts verpasst zu haben schaut sie wieder in den Zeugenstand.
Und sie hatte nichts verpasst, obschon der Beklagte gerade anmerkt, er hätte er ihr kein Brandmal gesetzt, was einen Raunen im Publikum erzeugte.
Sie setzte sich wieder hin und betrachtet den wachsenden Stapel an Wachstafeln des Ko-Kommentators.
"Ziemlich heiss hier", sagt sie grinsend zu ihm und fächert sich mit der elegant beringten Hand Luft zu. Sein besorger Blick zu den Wachstafeln verbesserte sofort ihre Laune. Leise schmunzelnd beugte sie sich wieder zu dem Geschehen im Gerichtssal herunter.
"Oha .. ", entfährt es ihr, "der Richter muss mal und will danach urteilen. Bin echt gespannt wer und warum und vor allem für was jemand nun bestraft wird."
Derweil rauschte die Diplomatin aus dem Saal, was Nasty mit einem weiteren Fragezeichen quittiert. Das Wort 'Schmierentheater kannte sie nicht, Kasra hatte nur eine Seebühne.
Dann endlich das Urteil, Freispruch aus Mangel an Beweisen. Desweiteren werden der gebrandeten Frau Papiere ausgestellt, die sie auch weiterhin als freie Frau auswiesen.
Wie immer kam es zu Aufbegehren und Unmutsäusserungen nach dem Urteil, aber der Stadtkommendant Teibar stand bereit für Ruhe zu sorgen.

Der Richta Sör Harold. Man sagt, er konnte dem Gerichtssaal lebend entkommen
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