Zwanzigdreizehn war ein hartes Jahr für Kasra.
Der Umbau von Kasra wollte einfach kein Ende finden, und nachdem wir den Sommer über auf der Baustelle und im RP ausbluteten, entschlossen wir uns zu einem baulichen Neuanfang. Nun, pünktlich zur dunklen Jahreszeit, ist Kasra wieder bewohnbar und es dauerte auch nicht lange, bis es wieder belebt war.
Auch wenn es baulich nicht so aussieht, liegt im Umbau eine Menge Rückbesinnung auf das alte Kasra. Wir haben wieder eine Wirtin im Feuerkrug, und die Herberge ist der soziale Treffpunkt der Stadt. Die Stadt ist unterkellert und selbst die Verfassung wurde wieder in Kraft gesetzt.
Das allein wäre Grund genug mal zu feiern, aber es passt auch aktuell zeitlich zum fünfjährigen Bestehen von Kasra.
Jaaaaa ... FÜNF Jahre gibt es die zweitälteste Pilgerstadt nun schon :-))
Wir feiern das heute halb-ooc mit einem Nachschlag des Oktoberfest und wer noch nicht genug hatte von Blasmusik, ist herzlich eingeladen mitzufeiern.
Lederhose und Dirndel sind nicht Pflicht, aber durchaus willkommen.
Kommt und trinkt mit uns .. oder haut den Luc'as, kauft eurer Liebsten ein Lebkuchenherz oder schwingt einfach das Tanzbein.
Um 20:30 Uhr wird Teibar das erste Fass anstechen.
Auf 5 Jahre Kasra .. 75.000 Klicks und noch manch anderes Jubiläum !!
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Mittwoch, 28. August 2013
Wer sich abmeldet ...
Wer sich abmeldet, und das tat ich damals in der Gruppe, sollte sich auch wieder zurückmelden. Die nicht goreanische Erklärung für das Ausscheiden waren Computerprobleme, die jeden Kampf, wie auch den Genuss am RP unmöglich machten und ein neuer PC vor einigen Wochen war die Lösung.
Seit mittlerweile ungefähr einem Monat weilt Teibar, der ehemalige Regent und Ubar Kasras, wieder unter seinem Heimstein, nachdem er dort etwa ein halbes Jahr nicht mehr gesehen wurde. Auf einer Reise nach Turia war er damals überfallen worden und im aus dem Überfall entstehenden Kampf zog er sich eine kritische Schulterverletzung zu. Schlampig von einer Schamanin behandelt, denn es passierte auf dem Weg außerhalb und weitab jeder Stadt, sollte er alsbald ein Fall für die Kastenhilfe der KKK, der Krankenkasse für Kasten-Krieger werden. Seine Schulter erlahmte und machte in kampfuntauglich so, dass auch die heimische Heilerin ihn nicht kurieren konnte.
Die Verzweiflung über die für einen Krieger unerträgliche Situation ließ ihn auf die Gnade der Priesterkönige hoffen und auf Pilgerreise gehen und seine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Lady Jale, Kasras Heilerin, attestierte Teibar kurz nach seiner Heimkehr nahezu vollständige Heilung.
Viel hatte sich verändert in der Zeit. Unter der Herrschaft der damals gewählten und heute per Geburtsrecht regierenden Hausbaueren Lady Nasty hatte sich in diesem halben Jahr, einem doch eher kurzen Zeitraum, beinahe vollständig das Gesicht des Städtchens am Fayeen verändert. Kein Stein ruhte mehr dort, wo er noch lag, als Teibar auszog und selbst die Grundrisse der Stadt waren nicht mehr dieselben..
Die damals einem Vulkanberg vorgelagerte Stadt hatte sich nun auf den Hang und Gipfel des erloschenen Feuerspuckers zurück gezogen. Einst flach, wie ein Brett bestach Kasra nun durch dem Zentralfeuer zugewandte Hanglage und eine Ebenenstruktur, die so manchen Ka-la-na Bauern neidisch machen würde. Kaum verschweigen sollte man das sich ergebende Panorama, den einzigartigen Blick über die Weiten des bewaldeten Thassalands.
Seit dem Tag seines Wiedereinzugs bestimmten in Kasra das Verlangen nach Straßennamen oder Wegweisern die öffentliche Diskussion. Die früher einfach und schlicht strukturierte Stadt, die den Gast ohne ihn groß zu verführen direkt von Tor und Stadtmauer vorbei am zentralen Treffpunkt, der Herberge "Feuerkrug", hin zum Marktplatz führte, der durch Stadtmauer und eine Blick bestimmende Feste leicht als Sackgasse auszumachen war, bringt ihn heute erstmals zum Stutzen, wenn er feststellt, dass jede Mauer fehlt. Kasra, das sich als Handelsstadt sieht, verlässt sich darauf, dass die Hanglage zur militärischen Verteidigung im Zweifel Vorteil genug bietet und konzentriert sich auf Wohlfühlambiente. Immer noch ist der Feuerkrug erster Punkt, an dem man vorbeigeführt wird, sofern man Kasra über den Hauptweg betritt. Allerdings suggeriert das Wort 'Hauptweg' völlig korrekt, dass es eine Fülle anderer Zugangsmöglichkeiten zur Stadt gibt. Welcher der Hauptweg ist, ist mangels Wegweiser nicht unbedingt leicht auszumachen. Kasra-Kenner navigieren nach Nase. Da der Feuerkrug nicht mehr länger ein geschlossener, nicht einsehbarer Raum ist, sondern heute mehr den Charakter einer Terrasse, einer Art Sonnendeck der Stadt hat, dringt einem der Geruch der in heißer Salzlauge schwimmenden Fische, in Fachkreisen auch Bouillabaisse oder Fischsuppe genannt, nun schon im entfernten Dunstkreis der Stadt in die Nase.
Kasra ist unübersichtlich, verwinkelt, auf mehrere Höhenebenen verteilt und es ist für wahr auch nach einigen Tagen noch nicht leicht, sich dort zurecht zu finden. Trotzdem hat die Kaste der Hausbauer all ihr Können zusammengetragen, um der Stadt Charme zu verleihen, den sie zwar schon immer hatte, jedoch noch nie so ausgeprägt.
Teibar, der Geheilte wurde freundlich empfangen. Nach kurzer Zeit wurde klargestellt, dass er trotz seiner Unpässlichkeiten der Vergangenheit weiterhin den Posten des Admirals innehat. Sicher hätte er auch Chancen auf den Kommandantentitel gehabt, der derzeit noch zur endgültigen Disposition steht, jedoch hatte er da eher wenig Ambitionen. Sein Denkmal steht bereits und sein Eintrag in den Schriftrollen der Chronisten ist gemacht. Kasra hat junge, unverbrauchtere Krieger, deren Ahn nun gekommen ist. Ihm ist es Ehre genug, dass ihm eines der schönsten Häuser der Stadt zugestanden wurde. Es handelt sich dabei nicht um das typische, rechteckige Reihenhaus, sondern um eines, dessen Form der direkten Hanglage angepasst ist. um den an dieser Stelle vorhandenen Raum voll auszunutzen. Wohl auch deswegen ist es eines der größten Häuser und verfügt über eine Dachterrasse, die den wohl eindrucksvollsten Aussichtspunkt der Stadt darstellt. Lediglich die Einrichtung fehlt noch. Eine Aufgabe für einen Zimmermann, den er derzeit sucht, um ihn mit einem größeren Auftrag zu versehen.
Kasras Waffenschmiede, die einst an Lydius und andere namhafte Städte verkaufte, existiert weiterhin, wenn auch nicht so offensichtlich, wie früher. Wie einige andere Funktionsräume wurde sie unterirdisch angesiedelt, angeschlossen an ein noch im Ausbau befindliches Tunnelsystem, um den überirdischen Raum für Wohnraum freizuhalten und das Stadtbild nicht durch Fertigungsgebäude zu beeinträchtigen.
Eben diese Waffenschmiede wird Admiral Teibar in Kürze den ersten Ehrenanlass nach seiner Heimkehr einbringen. Vor geladenen Gästen und unter Geheimhaltung nach außen ist die Taufe eines Schiffes der neuesten Technikgeneration angesetzt, das in seiner Flexibilität unerreicht ist und Kasra je nach dem, welche Strategie Regentin Nasty hegt, langfristig militärische Überlegenheit sichern könnte oder Kasra zum Marktführer in Sachen Waffentechnik machen könnte.
Die Zeiten fürs Durchstarten sind für den karriereverwöhnten Krieger vorbei, das ist ihm klar. Jedoch was seinen Heimstein angeht, dessen Handel, Diplomatie und Militär, so stehen derzeit alle Zeichen auf Start. Nach doch eher langer Zeit der Beeinträchtigung blickt der Admiral wieder positiv und mit Vorfreude in die Zukunft.
Seit mittlerweile ungefähr einem Monat weilt Teibar, der ehemalige Regent und Ubar Kasras, wieder unter seinem Heimstein, nachdem er dort etwa ein halbes Jahr nicht mehr gesehen wurde. Auf einer Reise nach Turia war er damals überfallen worden und im aus dem Überfall entstehenden Kampf zog er sich eine kritische Schulterverletzung zu. Schlampig von einer Schamanin behandelt, denn es passierte auf dem Weg außerhalb und weitab jeder Stadt, sollte er alsbald ein Fall für die Kastenhilfe der KKK, der Krankenkasse für Kasten-Krieger werden. Seine Schulter erlahmte und machte in kampfuntauglich so, dass auch die heimische Heilerin ihn nicht kurieren konnte.
Die Verzweiflung über die für einen Krieger unerträgliche Situation ließ ihn auf die Gnade der Priesterkönige hoffen und auf Pilgerreise gehen und seine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Lady Jale, Kasras Heilerin, attestierte Teibar kurz nach seiner Heimkehr nahezu vollständige Heilung.
Viel hatte sich verändert in der Zeit. Unter der Herrschaft der damals gewählten und heute per Geburtsrecht regierenden Hausbaueren Lady Nasty hatte sich in diesem halben Jahr, einem doch eher kurzen Zeitraum, beinahe vollständig das Gesicht des Städtchens am Fayeen verändert. Kein Stein ruhte mehr dort, wo er noch lag, als Teibar auszog und selbst die Grundrisse der Stadt waren nicht mehr dieselben..
Die damals einem Vulkanberg vorgelagerte Stadt hatte sich nun auf den Hang und Gipfel des erloschenen Feuerspuckers zurück gezogen. Einst flach, wie ein Brett bestach Kasra nun durch dem Zentralfeuer zugewandte Hanglage und eine Ebenenstruktur, die so manchen Ka-la-na Bauern neidisch machen würde. Kaum verschweigen sollte man das sich ergebende Panorama, den einzigartigen Blick über die Weiten des bewaldeten Thassalands.
Seit dem Tag seines Wiedereinzugs bestimmten in Kasra das Verlangen nach Straßennamen oder Wegweisern die öffentliche Diskussion. Die früher einfach und schlicht strukturierte Stadt, die den Gast ohne ihn groß zu verführen direkt von Tor und Stadtmauer vorbei am zentralen Treffpunkt, der Herberge "Feuerkrug", hin zum Marktplatz führte, der durch Stadtmauer und eine Blick bestimmende Feste leicht als Sackgasse auszumachen war, bringt ihn heute erstmals zum Stutzen, wenn er feststellt, dass jede Mauer fehlt. Kasra, das sich als Handelsstadt sieht, verlässt sich darauf, dass die Hanglage zur militärischen Verteidigung im Zweifel Vorteil genug bietet und konzentriert sich auf Wohlfühlambiente. Immer noch ist der Feuerkrug erster Punkt, an dem man vorbeigeführt wird, sofern man Kasra über den Hauptweg betritt. Allerdings suggeriert das Wort 'Hauptweg' völlig korrekt, dass es eine Fülle anderer Zugangsmöglichkeiten zur Stadt gibt. Welcher der Hauptweg ist, ist mangels Wegweiser nicht unbedingt leicht auszumachen. Kasra-Kenner navigieren nach Nase. Da der Feuerkrug nicht mehr länger ein geschlossener, nicht einsehbarer Raum ist, sondern heute mehr den Charakter einer Terrasse, einer Art Sonnendeck der Stadt hat, dringt einem der Geruch der in heißer Salzlauge schwimmenden Fische, in Fachkreisen auch Bouillabaisse oder Fischsuppe genannt, nun schon im entfernten Dunstkreis der Stadt in die Nase.
Kasra ist unübersichtlich, verwinkelt, auf mehrere Höhenebenen verteilt und es ist für wahr auch nach einigen Tagen noch nicht leicht, sich dort zurecht zu finden. Trotzdem hat die Kaste der Hausbauer all ihr Können zusammengetragen, um der Stadt Charme zu verleihen, den sie zwar schon immer hatte, jedoch noch nie so ausgeprägt.
Teibar, der Geheilte wurde freundlich empfangen. Nach kurzer Zeit wurde klargestellt, dass er trotz seiner Unpässlichkeiten der Vergangenheit weiterhin den Posten des Admirals innehat. Sicher hätte er auch Chancen auf den Kommandantentitel gehabt, der derzeit noch zur endgültigen Disposition steht, jedoch hatte er da eher wenig Ambitionen. Sein Denkmal steht bereits und sein Eintrag in den Schriftrollen der Chronisten ist gemacht. Kasra hat junge, unverbrauchtere Krieger, deren Ahn nun gekommen ist. Ihm ist es Ehre genug, dass ihm eines der schönsten Häuser der Stadt zugestanden wurde. Es handelt sich dabei nicht um das typische, rechteckige Reihenhaus, sondern um eines, dessen Form der direkten Hanglage angepasst ist. um den an dieser Stelle vorhandenen Raum voll auszunutzen. Wohl auch deswegen ist es eines der größten Häuser und verfügt über eine Dachterrasse, die den wohl eindrucksvollsten Aussichtspunkt der Stadt darstellt. Lediglich die Einrichtung fehlt noch. Eine Aufgabe für einen Zimmermann, den er derzeit sucht, um ihn mit einem größeren Auftrag zu versehen.
Kasras Waffenschmiede, die einst an Lydius und andere namhafte Städte verkaufte, existiert weiterhin, wenn auch nicht so offensichtlich, wie früher. Wie einige andere Funktionsräume wurde sie unterirdisch angesiedelt, angeschlossen an ein noch im Ausbau befindliches Tunnelsystem, um den überirdischen Raum für Wohnraum freizuhalten und das Stadtbild nicht durch Fertigungsgebäude zu beeinträchtigen.
Eben diese Waffenschmiede wird Admiral Teibar in Kürze den ersten Ehrenanlass nach seiner Heimkehr einbringen. Vor geladenen Gästen und unter Geheimhaltung nach außen ist die Taufe eines Schiffes der neuesten Technikgeneration angesetzt, das in seiner Flexibilität unerreicht ist und Kasra je nach dem, welche Strategie Regentin Nasty hegt, langfristig militärische Überlegenheit sichern könnte oder Kasra zum Marktführer in Sachen Waffentechnik machen könnte.
Die Zeiten fürs Durchstarten sind für den karriereverwöhnten Krieger vorbei, das ist ihm klar. Jedoch was seinen Heimstein angeht, dessen Handel, Diplomatie und Militär, so stehen derzeit alle Zeichen auf Start. Nach doch eher langer Zeit der Beeinträchtigung blickt der Admiral wieder positiv und mit Vorfreude in die Zukunft.
Montag, 29. Juli 2013
Wer nichts zu verbergen hat ...
Heute mehr von 'und mehr ...' und weniger Kasra.
Ein Video von Manniac und zehn Minuten, die sich lohnen.
Ein Video von Manniac und zehn Minuten, die sich lohnen.
Mittwoch, 24. Juli 2013
Last Minute
Wer Urlaub und Gor noch auf die Schnelle verbinden möchte, der mag sein Augenmerk vielleicht auf folgendes Angebot richten:
Kasra am Fayeen, eingebettet in das wunderschön homogene Südland (und grad so fertig geworden zur Saison), hat noch freie Betten-Kapazität.

Kasra aus der Ferne

Kasra in Sichtweite

Das Umland von Kasra

Kasra von links

Kasra von rechts

Kasra hat viele Seite .. obwohl es irgendwie rund ist

Kasra als Halbes

Kasra als Ganzes

Kasra für Daheimgebliebene

Kasra für Schwimmer

Kasra kulinarisch

Kasra für Kunstliebhaber

Kasras Aussichten

Kasra zum erkunden

Kasra oder Havanna? (beides wird von Diktatoren regiert ;-)

Kasras schattige Gassen

Kasras neuer Ratssaal

Kasras Einkaufsstraßen

Der Feuerkrug 3.0, Heimat der Fischsuppe

Einzelzimmer für Kurzurlauber

Und wann können wir dich erwarten?
Terry Mulligan
Tourismusmanagement
P.S.: Langzeiturlauber sind auch gern gesehen in Kasra. Derzeit sind noch reichlich Posten zu vergeben, mit denen man sich den angenehmen Aufenthalt in Kasra verdienen kann.

Habbisch doch den Tempel vergessen .. ich bitte um Vergebung

Kasra bei Nacht .. zum Selbst-Ausschneiden und zum Versenden an die bucklige Verwandschaft
Kasra am Fayeen, eingebettet in das wunderschön homogene Südland (und grad so fertig geworden zur Saison), hat noch freie Betten-Kapazität.

Kasra aus der Ferne

Kasra in Sichtweite

Das Umland von Kasra

Kasra von links

Kasra von rechts

Kasra hat viele Seite .. obwohl es irgendwie rund ist

Kasra als Halbes

Kasra als Ganzes

Kasra für Daheimgebliebene

Kasra für Schwimmer

Kasra kulinarisch

Kasra für Kunstliebhaber

Kasras Aussichten

Kasra zum erkunden

Kasra oder Havanna? (beides wird von Diktatoren regiert ;-)

Kasras schattige Gassen

Kasras neuer Ratssaal

Kasras Einkaufsstraßen

Der Feuerkrug 3.0, Heimat der Fischsuppe

Einzelzimmer für Kurzurlauber

Und wann können wir dich erwarten?
Terry Mulligan
Tourismusmanagement
P.S.: Langzeiturlauber sind auch gern gesehen in Kasra. Derzeit sind noch reichlich Posten zu vergeben, mit denen man sich den angenehmen Aufenthalt in Kasra verdienen kann.

Habbisch doch den Tempel vergessen .. ich bitte um Vergebung

Kasra bei Nacht .. zum Selbst-Ausschneiden und zum Versenden an die bucklige Verwandschaft
Dienstag, 23. Juli 2013
Oh Kasra, mein Kasra ..
Laaaange dämmerte sie vor sich hin und erließ hin und wieder in den vermeintlich klaren Phasen wilde Erlässe. Dank erstklassiger Sofort-Hilfe in Lydius und der fürsorglichen Zuwendung ihrer Leibärztin, ging es der Regentin nach einigen Märkten so gut, dass sie die Führung der Stadt wieder übernehmen konnte. Vor ihrem Unfall hatte sie so einiges angeordnet und auch vom Rat der Stadt absegnen lassen. aber Sie war sich nicht einmal mehr sicher noch Regentin zu sein.
Sie hatte radikale Umbauten vorgeschlagen, Baumeister nach Baumeister entlassen, bis endlich der Knoten platzte. Es sollte eine Stadt entstehen .. ohne Stadtmauern, ohne imperiales Gehabe. Ein neues altes Kasra eingebettet in seiner Heimat, dem Südland.
Kasra stand nun aber auch mit seinem neuen Aussenposten vor Torcadino am Anfang und am Ende der nördlichen Salzstrasse. Eine unerhörte Machtposition über den Handel zwischen Nord und Süd. Nur der Weg über das Meer war noch eine Alternative, aber auch da waren bereits Agenten am Werk, den jeweiligen Herrschern zur rechten Zeit das richtige Ziel und den rechten Weg zu nennen.
Nasty lehnte sich entspannt und für einen Tag mal zufrieden zurück. Mehr konnte sie grad nicht tun.
Gar aus Lydius war der Erste, der das neue Kasra mehr oder minder offiziel besuchte und erwies sich damit erneut als der Verbündete, den sie in Lydius immer gesehen hat.
Als nächstes musste sie nun Kasras Schulden begleichen, das war bereits geplant gewesen, aber in Anbetracht der Summe, garnicht mal so einfach zu transferieren. Sie plante damals eine größere Expedition, aber der Unfall kam dazwischen. Belnend würde sicher verständnis haben. Denn Belnend war ein Freund.
Sie schloss die Augen und lies sich von dem abendlichen Wind streicheln. ..
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