Sonntag, 29. Dezember 2013

Kasra hatte gewählt...

...den jungen Krieger und Sohn der Baumeisterin: Elicius. Diesmal war das Amt hart umkämpft gewesen. Es gab vier Kandidaten, die sich der Wahl zum Regenten stellten, unter anderem auch die Baumeisterin selbst. Letztlich war Elicius' Wahlsieg wohl dem Rückzug seiner Mutter zu verdanken, die sich ebenfalls aufstellen hatte lassen und sich mit ihrem Sohn ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte.

Elicius war gerade mal 19 Jahre alt und womöglich war es diesem Umstand geschuldet, dass ihm einige kritisch gegenüber standen, was ihm aber auch sicher die ein oder andere Stimme seitens der weiblichen Fraktion einbrachte. Seine Mutter hingegen war erfahren. Nein, nicht alt - erfahren! Immerhin hatte sie Kasra bereits regiert und man wusste, was man von ihr erwarten konnte, ebenso wie sie wusste, was sie zu erwarten hatte. Ihr Sohn jedoch war wohl ein wenig blauäuig und von seinem Idealismus getrieben, als er sich auf das Abenteuer Regentschaft einließ, denn das Streben nach Macht war es eher nicht gewesen. Aber was es auch war, nun musste er da durch.

Lange Zeit war er von zuhause weg gewesen. Seine Mutter hatte ihn damals auf die Akademie geschickt, damit er was lernt, wie sie immer sagte. Oder war es sein Vater, der darauf bestand? Jedenfalls gingen die Jahre ins Land und als er nach der Ausbildung zurückkehrte, war ihm Kasra fast schon fremd geworden. Es hatte sich verändert, ähnlich wie er selbst. Er war nun nicht mehr der heranwachsende Jüngling, der auszog, um etwas zu lernen, sondern ein erwachsener Mann, wenngleich er sich nicht immer so fühlte. Nachdem er sich in Kasra allmählich wieder eingelebt und, entgegen aller Bedenken, eine Gefährtin genommen hatte - eine junge, schöne Schreiberin, die sich in Kasra niedergelassen hatte - kam nun noch das Amt des Regenten hinzu. Spätestens jetzt war es für ihn an der Zeit erwachsen zu werden...

Mittwoch, 13. November 2013

Kasra sucht auch mal ..

Kasra sucht auch mal ..

Wir sind etwas kopflastig geworden. Was wir dringend brauchen sind die klassischen Rollen:
- Sklavenhändler
- Schmied
- Krieger.

Ansprechendes Umland, Arbeit und Wohnraum jeder Größe sind vorhanden (Kasra ist wieder viel größer, als es scheint), Bürgerschaft ist keine Vorraussetzung.

Kontakt: IC = Teibar Zane, OOC = Nasty Palen


Kasra in wenigen Worten:
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Wohlhabende Handelsstadt mit südlichem Flair. Regiert von einem gewählten Vertreter, dem Regenten, mitbestimmt durch den Rat und somit durch die Bürger.
Kasra kann auf eine lange, vielfältige Geschichte zurückblicken. Unter anderem berühmt durch die legendäre Fischsuppe, die es im fast ebenso berühmten Feuerkrug gibt und durch das seltene rote Salz.

Der Rat zu Kasra


Kasra IC (ausführlich):
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Über dieses Kasra hat Norman recht wenig geschrieben, meine ich. Man weiss, wo es liegt (am Fluss Fayeen) und dass es nur hier das rote Salz gibt. Alles was einmalig und selten ist, egal ob es eine Verwendung findet oder nicht, macht es scheinbar besonders wertvoll.
Auch gab es hier mal einen Hassan, oder so .. einen berüchtigt und berühmten Sklavenjäger. Aber diese Traditonen geraten in Vergessenheit.

Kasra hat sich in den Jahren zu einer nicht unbedeutenden Handelsstadt nördlich der Tahari entwickelt. Hier machen die Karawanen einen letzten Halt, bevor sie Richtung Torcadino, Richtung des Vosk reisen wollen. Und jede auf dem Weg verkaufte Ware, muss man nicht mehr befördern.

Diese Stadt schöpft also aus dem Vollen und kann wählen zwischen den Waren die nach Nord oder Süd transportiert werden. Klar, es ist immer schön, eine reiche Stadt zu spielen, das haben wir uns aber auch in langen Jahren erarbeitet.
Kasras Geschichte setzt auf den Büchern auf und spielt sie, wie alle anderen auch, weiter. Ein Ar oder Cos werden wir wohl dennoch niemals werden.

Aber Kasra versteckt sich nicht. Einst machte es aus der freien Stadt Aventicum den Vasallen Kasraticum. Später führte es mit seinen Verbündeten einen langen und erbitterterten Krieg gegen Belnend. Kasra half dem Vosk die XI Legion zu bekämpfen und zog mit Lydius und Turmus gegen den Norden ..

Der Feuerkrug, offener denn je .. aber gut bewacht

Kasra hat viele Traditionen. Fischsuppe zum Beispiel befindet sich heute auf den meisten Speisekarten Gors. Den Feuerkrug - die wohl älteste Herberge, die ich kenne - muss ich hoffentlich nicht erwähnen. In den letzten Jahren kamen weitere Wirtschaftzweige hinzu. So ist die Waffenschmiede von Kasra sowohl berühmt als auch berüchtigt.

Nach eingen diplomatischen Zerwürfnissen, und auch weil sich der Verbündete Lydius vollkommen zurückzog, konzentrierte sich auch Kasra wieder ganz auf sich selbst. Zwei Umbauten ertrug die Bevölkerung, die Belastung war riesig und nur die Tapfersten blieben. Aber Wohlstand und Zufriedenheit wurden zurückerlangt und Kasras Handel drängt es wieder gen Norden. Feinde hat Kasra schon lange nicht mehr, aber wer mit dem Vosk handeln will sollte derzeit gut bewaffnet sein.

Kasra kehrte auch zu seinen Ursprüngen zurück und ist nach (interner Zeitrechnung) 20 Jahren Diktatur wieder zur Republik gewandelt. Jeder Bürger in Kasra kann theoretisch wieder Regent werden und alle zwei Wochen tagt die Ratsversammlung. Für die Einen ein Übel, für die Anderen schönes Rollenspiel.


Sklavenhändler, Schmiede oder unentschlossene Krieger ... Kasra erwartet euch! :-))

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Daaaanke

Das war mal eine schöne Feier, Jahresfeiern haben sonst wenig Chancen in Kasra.
In diesem Sinne meinen Dank an alle Bürger, Bewohner, Freunde und Gäste, die zu einem unterhaltsamen Abend beigetragen haben.

Einen besonderen Dank an Madita, die uns eine wirklich schöne Wisn baute .. und an Grey, der aus Blas- und Wisnmusik langsam wieder echte Musik machte.





Jorge schrieb für diesen Abend eine kleine Hymne und sprach uns allen aus dem Herzen:

Wir sind alle irgendwo geboren,
haben früh schon, doch für alle Zeiten unser Herz verloren.
Wir spürten, dass - egal wohin unser Gor sich dreht -
Unser Kasra niemals untergeht.

Also niemals so richtig.
Im Herzen lebt's immer, das ist wichtig.

Es gab Zeiten, da gings uns richtig schlecht,
wir blickten in den Abgrund und schworen uns: 'Jetzt erst recht'.
Gemeinsam durch das Tränental, geschlossen durch den Tod.
Am Ende der dunklen Gasse, da winkt das Morgenrot.

Oh Kasra, Kasra, unsere Stadt!
Die die schönsten, buntesten Häuser hat!
Hundertausend Bürger liebevoll vereint!
werden immer stolz in deiner Mitte sein.

Goldne Zukunft braucht Vergangenheit.
Wir denken an die Jungs von früher, in tiefer Dankbarkeit.
Unser Herz ist voller Leidenschaft, der Wille ist aus Stahl.
Wer uns in unserem Stolz verletzt, der macht das nur ein Mal.

Eine Liebe, die für alle Zeiten hält,
weil wir wissen, dass in der schönsten Stadt der Welt
alle Kasraner für das große Ganze stehn
und wir für unseren Kasra durch jedes Feuer gehn.

Oh Kasra, Kasra, unsere Stadt!
Die die schönsten, buntesten Häuser hat!
Hundertausend Bürger liebevoll vereint!
werden immer stolz in deiner Mitte sein.

Danke Jorge



Mittwoch, 16. Oktober 2013

Nachschlag

Zwanzigdreizehn war ein hartes Jahr für Kasra.

Der Umbau von Kasra wollte einfach kein Ende finden, und nachdem wir den Sommer über auf der Baustelle und im RP ausbluteten, entschlossen wir uns zu einem baulichen Neuanfang. Nun, pünktlich zur dunklen Jahreszeit, ist Kasra wieder bewohnbar und es dauerte auch nicht lange, bis es wieder belebt war.

Auch wenn es baulich nicht so aussieht, liegt im Umbau eine Menge Rückbesinnung auf das alte Kasra. Wir haben wieder eine Wirtin im Feuerkrug, und die Herberge ist der soziale Treffpunkt der Stadt. Die Stadt ist unterkellert und selbst die Verfassung wurde wieder in Kraft gesetzt.

Das allein wäre Grund genug mal zu feiern, aber es passt auch aktuell zeitlich zum fünfjährigen Bestehen von Kasra.
Jaaaaa ... FÜNF Jahre gibt es die zweitälteste Pilgerstadt nun schon :-))

Wir feiern das heute halb-ooc mit einem Nachschlag des Oktoberfest und wer noch nicht genug hatte von Blasmusik, ist herzlich eingeladen mitzufeiern.
Lederhose und Dirndel sind nicht Pflicht, aber durchaus willkommen.

Kommt und trinkt mit uns .. oder haut den Luc'as, kauft eurer Liebsten ein Lebkuchenherz oder schwingt einfach das Tanzbein.

Um 20:30 Uhr wird Teibar das erste Fass anstechen.

Auf 5 Jahre Kasra .. 75.000 Klicks und noch manch anderes Jubiläum !!

Mittwoch, 28. August 2013

Wer sich abmeldet ...

Wer sich abmeldet, und das tat ich damals in der Gruppe, sollte sich auch wieder zurückmelden. Die nicht goreanische Erklärung für das Ausscheiden waren Computerprobleme, die jeden Kampf, wie auch den Genuss am RP unmöglich machten und ein neuer PC vor einigen Wochen war die Lösung.

Seit mittlerweile ungefähr einem Monat weilt Teibar, der ehemalige Regent und Ubar Kasras, wieder unter seinem Heimstein, nachdem er dort etwa ein halbes Jahr nicht mehr gesehen wurde. Auf einer Reise nach Turia war er damals überfallen worden und im aus dem Überfall entstehenden Kampf zog er sich eine kritische Schulterverletzung zu. Schlampig von einer Schamanin behandelt, denn es passierte auf dem Weg außerhalb und weitab jeder Stadt, sollte er alsbald ein Fall für die Kastenhilfe der KKK, der Krankenkasse für Kasten-Krieger werden. Seine Schulter erlahmte und machte in kampfuntauglich so, dass auch die heimische Heilerin ihn nicht kurieren konnte.

Die Verzweiflung über die für einen Krieger unerträgliche Situation ließ ihn auf die Gnade der Priesterkönige hoffen und auf Pilgerreise gehen und seine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Lady Jale, Kasras Heilerin, attestierte Teibar kurz nach seiner Heimkehr nahezu vollständige Heilung.
Viel hatte sich verändert in der Zeit. Unter der Herrschaft der damals gewählten und heute per Geburtsrecht regierenden Hausbaueren Lady Nasty hatte sich in diesem halben Jahr, einem doch eher kurzen Zeitraum,  beinahe vollständig das Gesicht des Städtchens am Fayeen verändert. Kein Stein ruhte mehr dort, wo er noch lag, als Teibar auszog und selbst die Grundrisse der Stadt waren nicht mehr dieselben..

Die damals einem Vulkanberg vorgelagerte Stadt hatte sich nun auf den Hang und Gipfel des erloschenen Feuerspuckers zurück gezogen. Einst flach, wie ein Brett bestach Kasra nun durch dem Zentralfeuer zugewandte Hanglage  und eine Ebenenstruktur, die so manchen Ka-la-na Bauern neidisch machen würde. Kaum verschweigen sollte man das sich ergebende Panorama, den einzigartigen Blick über die Weiten des bewaldeten Thassalands.









Seit dem Tag seines Wiedereinzugs bestimmten in Kasra das Verlangen nach Straßennamen oder Wegweisern die öffentliche Diskussion. Die früher einfach und schlicht strukturierte Stadt, die den Gast ohne ihn groß zu verführen direkt von Tor und Stadtmauer vorbei am zentralen Treffpunkt, der Herberge "Feuerkrug", hin zum Marktplatz führte, der durch Stadtmauer und eine Blick bestimmende Feste leicht als Sackgasse auszumachen war, bringt ihn heute erstmals zum Stutzen, wenn er feststellt, dass jede Mauer fehlt. Kasra, das sich als Handelsstadt sieht, verlässt sich darauf, dass die Hanglage zur militärischen Verteidigung im Zweifel Vorteil genug bietet und konzentriert sich auf Wohlfühlambiente. Immer noch ist der Feuerkrug erster Punkt, an dem man vorbeigeführt wird, sofern man Kasra über den Hauptweg betritt. Allerdings suggeriert das Wort 'Hauptweg' völlig korrekt, dass es eine Fülle anderer Zugangsmöglichkeiten zur Stadt gibt. Welcher der Hauptweg ist, ist mangels Wegweiser nicht unbedingt leicht auszumachen. Kasra-Kenner navigieren nach Nase. Da der Feuerkrug nicht mehr länger ein geschlossener, nicht einsehbarer Raum ist, sondern heute mehr den Charakter einer Terrasse, einer Art Sonnendeck der Stadt hat, dringt einem der Geruch der in heißer Salzlauge schwimmenden Fische, in Fachkreisen auch Bouillabaisse oder Fischsuppe genannt, nun schon im entfernten Dunstkreis der Stadt in die Nase.

Kasra ist unübersichtlich, verwinkelt, auf mehrere Höhenebenen verteilt und es ist für wahr auch nach einigen Tagen noch nicht leicht, sich dort zurecht zu finden. Trotzdem hat die Kaste der Hausbauer all ihr Können zusammengetragen, um der Stadt Charme zu verleihen, den sie zwar schon immer hatte, jedoch noch nie so ausgeprägt.




Teibar, der Geheilte wurde freundlich empfangen. Nach kurzer Zeit wurde klargestellt, dass er trotz seiner Unpässlichkeiten der Vergangenheit weiterhin den Posten des Admirals innehat. Sicher hätte er auch Chancen auf den Kommandantentitel gehabt, der derzeit noch zur endgültigen Disposition steht, jedoch hatte er da eher wenig Ambitionen. Sein Denkmal steht bereits und sein Eintrag in den Schriftrollen der Chronisten ist gemacht. Kasra hat junge, unverbrauchtere Krieger, deren Ahn nun gekommen ist. Ihm ist es Ehre genug, dass ihm eines der schönsten Häuser der Stadt zugestanden wurde. Es handelt sich dabei nicht um das typische, rechteckige Reihenhaus, sondern um eines, dessen Form der direkten Hanglage angepasst ist. um den an dieser Stelle vorhandenen Raum voll auszunutzen. Wohl auch deswegen ist es eines der größten Häuser und verfügt über eine Dachterrasse, die den wohl eindrucksvollsten Aussichtspunkt der Stadt darstellt. Lediglich die Einrichtung fehlt noch. Eine Aufgabe für einen Zimmermann, den er derzeit sucht, um ihn mit einem größeren Auftrag zu versehen.

Kasras Waffenschmiede, die einst an Lydius und andere namhafte Städte verkaufte, existiert weiterhin, wenn auch nicht so offensichtlich, wie früher. Wie einige andere Funktionsräume wurde sie unterirdisch angesiedelt, angeschlossen an ein noch im Ausbau befindliches Tunnelsystem, um den überirdischen Raum für Wohnraum freizuhalten und das Stadtbild nicht durch Fertigungsgebäude zu beeinträchtigen.


 Eben diese Waffenschmiede wird Admiral Teibar in Kürze den ersten Ehrenanlass nach seiner Heimkehr einbringen. Vor geladenen Gästen  und unter Geheimhaltung nach außen ist die Taufe eines Schiffes der neuesten Technikgeneration angesetzt, das in seiner Flexibilität unerreicht ist und Kasra je nach dem, welche Strategie Regentin Nasty hegt, langfristig militärische Überlegenheit sichern könnte oder Kasra zum Marktführer in Sachen Waffentechnik machen könnte.

Die Zeiten fürs Durchstarten sind für den karriereverwöhnten Krieger vorbei, das ist ihm klar. Jedoch was seinen Heimstein angeht, dessen Handel, Diplomatie und Militär, so stehen derzeit alle Zeichen auf Start. Nach doch eher langer Zeit der Beeinträchtigung blickt der Admiral wieder positiv und mit Vorfreude in die Zukunft.