"Ich gebe dir haufenweise Sesterze, denn-wenn-ich-mache-viele-Hinkelsteine-Angebot-sein-viel-nachgefragt!"
"Sag-warum-du-so-reden?"
"hmm... tja das ist eben die Sprache der Geschäftsleute."
Quelle, Band XXIII .. nein, nicht Norman .. Asterix.
XXX immer wieder zu den anderen schaut
XXX: darf XXX dem Herren seinen Paga servieren? *leise fragt
XXX tief einatmet
Ich weiss, ich werde nun kleinlich, aber solcher Chat treibt mich in den Wahnsinn. Es gibt keine Sprache der Rollenspieler und ich verstehe nicht wirklich, warum man so schreibt. Das Schlimmste ist aber, es ist ansteckend und färbt scheinbar auf andere ab.
Atmosphäre ist mir sehr wichtig, mein eigener Chat ist selbst kurz und knapp, weit entfernt von - wie heisst das .. Para RP? Ich akzeptiere auch, dass man mehr oder weniger flüssig tippen kann, aber vollkommen unsinnige Grammatik wider besseren Wissen ist mir ein Rätsel. Meist reicht das blosse Umstellen oder das Einfügen eines Wortes, um es korrekt auszudrücken.
XXX schaut immer wieder zu den anderen
XXX: darf XXX dem Herren seinen Paga servieren? *fragt sie leise
XXX fragt leise "darf XXX dem Herren seinen Paga servieren?"
XXX atmet tief ein
Ich glaube diese totale Missachtung der Grammatik ist das Ergebnis der folgender Beispiele, als es noch eine Art Beschreibung darstellte:
XXX immer wieder zu den anderen schauend
XXX: darf XXX dem Herren seinen Paga servieren? *leise fragend
XXX tief einatmend
Wie auch immer, ich bitte den Post zu entschuldigen, wenn ich das als einzige als störend empfinde.
Möglicherweise ist es aber den Schreibern gar nicht mehr bewusst, dass diese Art sich auszudrücken grammatikalich vollkommend falsch ist und bevor es noch buntere Blüten trägt, erwähne ich das hier einfach mal.
Freitag, 25. März 2011
Mittwoch, 23. März 2011
Den Schuh anziehen
Wo fange ich nur an?
Das En'Kara Fest war ein Herzenswunsch unseres Regenten, es findet jährlich zu einer bestimmten Zeit am Fuße des Sardargebirges statt. Ich selbst erinnere mich nur noch blass an die Passagen in den Büchern. Mit Sardar verbinde ich vor allem irgendein Kaissafinale, aber bestimmt war da auch noch ein Sklavenmarkt, wie eigentlich überall.
Und Markt, natürlich .. der ist ja berühmt.
Teibar fragte also an .. und das ist etwas länger her, ob ich die Türen weiss und grün streichen könne. Weiss - am ersten Tag der Wartehand, grün - dann während des Festes.
Was er noch im Sinne hatte, daran erinnere ich micht nicht mehr wirklich. Jedenfalls gab es nach der Heimstein-Geschichte dann mal einen Rat, in dem es neu erörtert wurde.
Wir beschlossen nach Sardar zu pilgern, zum jährlichen Markt am Fuße des Sardargebirges.
Dieses wiederum gab es so nicht, also wollten wir es bauen. Über den Markt hinaus sollte es auch noch Programm geben, ist ja nun mal ein Fest, das man friedlich gemeinsam feiert und sich begegnet.
Das Programm wurde verdammt groß - 10 Tage, also genau die zwei Hand die übrig waren, nachdem die Türen grün gestrichen sein sollten. Wir pilgerten dann mal los, eine Prozession mit - uhm - 15 Leuten? Nett anzusehen mit Fackeln, wir hatten das Südland verdunkelt.
Wir zogen durch unsere Heimat, das Südland .. bis zur Oase, was natürlich geographich falsch ist, weil sie ein Umweg darstellte. Von dort aus nahmen wir den kurzen Weg, TP zum temporären Sardar. Notiz für das kommende Jahr: 'In der Wartehand könnte man ernsthaft durch die Städte ziehen, die auf dem Weg liegen. In der stillen Hoffnung, dass wenigstens einer von uns ankommt'.
Dort angekommen war der Abschluss des Abends der Feuertanz aus dem Hause Pinion, ist alles bei Georg und Dina nachzulesen. Gestern trafen sich dann die eine oder andere Kaste dort, sehr erfreulich und macht keinen Aufwand.
Leider gab es Beschwerden, der Paga sei zu teuer. Aber - bei den Priesterkönigen - hier ist keine Infrastruktur, keine Stadt in der Nähe. wir mussten unsere Vorräte, was weiss ich wie weit schleppen, um überhaupt was anbieten zu können !!
Ausserdem braucht der Feuerkrug bald eine zweite Kajira. Und bei unseren Ansprüchen bekommen wir keine unter 3 Silber.
Heute gibt es dann Tarn- und weitere Wettkämpfe, wer also ab 19/20 Uhr dann da ist kann teilnehmen, Voranmeldungen sind nicht notwendig - gibt keine Post auf Gor, oder?
Man muss sich nur an einen der Krieger wenden, die dann dekorativ rumstehen.
Zusammenfassend möchte ich anmerken, dass das alles keine große Sache ist, vermutlich fällt auf, dass wir kein 'Thing' veranstalten, oder?
Es war auch nie als große Sache geplant, wer Lust hat sollte kommen, wer nicht, der nicht. Wichtig ist uns gewesen, dass wir wie immer bei allem IC bleiben. Mit mehr Zeit und Vorlauf hätten wir mehr daraus machen können, keine Frage. Auch unser Marketing ist verbesserungswürdig.
Es war sehr schwer intern Paten für jeden Abend zu finden .. Ansprechpartner und Leiter. Bis zuletzt stand alles auf der Kippe. Hinzu kommt, dass unsere Stammspieler auch Stammtage haben und nicht permanent verfügbar sind, oder im Schichtdienst arbeiten.
Verwehren möchte ich mich aber gegen den Eindruck, Kasra wolle sich isolieren - Kasra ist Frust gewöhnt, etwas zu organisieren, einzuladen und dann allein da zu stehen. Seien es zum Beispiel Badetage oder der Donnermarkt.
Was uns dabei aber hilft ist, dass wir uns notfalls selbst genügen .. dass wir auch noch nach Jahren untereinander schönes Rollenspiel haben können. Es wäre traurig, wenn uns das falsch ausgelegt wird, nur weil wir Desinteresse aus trauriger Erfahrung voraussetzen.
Für mich selbst ist das 'Fest' hier auch eine Generalprobe für etwas wirklich großes, dass wir gemeinsam im Südland angehen möchten. Daran wären dann auch Talunas und Sklaven ganz offiziell beteiligt.
Ich möchte nun noch einmal zusammenfassen: Kasra hat etwas organisiert, etwas kleines aber abwechslungsreiches. Es hat in GaD und anderen Medien dazu eingeladen, nicht so professionell, wie es andere können .. aber es HAT. Für die, wenn auch bescheidene Vorbereitung und Ausrichtung, möchten wir uns nicht an den Pranger gestellt sehen, so wie wir auch kein Lob für das Engagement erwarten.
Ich kann nur alle Spieler ermuntern auch zum Sardar zu reisen, die Chance zu nutzen, dass wir uns friedlich und Sim-übergreifend im RP kennenlernen können, Kontakte knüpfen und das Spiel für kommende Wochen initieren.
Kiki (Taluna) zeigte heute die für mich schönste Reaktion: Sie zog einfach ihre Heilerrobe an und nahm unbefangen an dem Kastentreffen teil.
Letztendlich sei noch angemerkt, das temporäre Sardar befindet sich technisch nicht über Kasra, auch wir empfinden uns nur als Gast hier und lassen unsere Heimat für 10 Tage veröden.
P.S.: Für die mangelnde Absprache in der Südlandleitung werde ich Terry noch persönlich auspeitschen, das blonde Luder gewöhnt sich grad an ihren neuen Herrn und ist nicht ganz zurechnungsfähig.
Kommentare sind erneut erwünscht.
Das En'Kara Fest war ein Herzenswunsch unseres Regenten, es findet jährlich zu einer bestimmten Zeit am Fuße des Sardargebirges statt. Ich selbst erinnere mich nur noch blass an die Passagen in den Büchern. Mit Sardar verbinde ich vor allem irgendein Kaissafinale, aber bestimmt war da auch noch ein Sklavenmarkt, wie eigentlich überall.
Und Markt, natürlich .. der ist ja berühmt.
Teibar fragte also an .. und das ist etwas länger her, ob ich die Türen weiss und grün streichen könne. Weiss - am ersten Tag der Wartehand, grün - dann während des Festes.
Was er noch im Sinne hatte, daran erinnere ich micht nicht mehr wirklich. Jedenfalls gab es nach der Heimstein-Geschichte dann mal einen Rat, in dem es neu erörtert wurde.
Wir beschlossen nach Sardar zu pilgern, zum jährlichen Markt am Fuße des Sardargebirges.
Dieses wiederum gab es so nicht, also wollten wir es bauen. Über den Markt hinaus sollte es auch noch Programm geben, ist ja nun mal ein Fest, das man friedlich gemeinsam feiert und sich begegnet.
Das Programm wurde verdammt groß - 10 Tage, also genau die zwei Hand die übrig waren, nachdem die Türen grün gestrichen sein sollten. Wir pilgerten dann mal los, eine Prozession mit - uhm - 15 Leuten? Nett anzusehen mit Fackeln, wir hatten das Südland verdunkelt.
Wir zogen durch unsere Heimat, das Südland .. bis zur Oase, was natürlich geographich falsch ist, weil sie ein Umweg darstellte. Von dort aus nahmen wir den kurzen Weg, TP zum temporären Sardar. Notiz für das kommende Jahr: 'In der Wartehand könnte man ernsthaft durch die Städte ziehen, die auf dem Weg liegen. In der stillen Hoffnung, dass wenigstens einer von uns ankommt'.
Dort angekommen war der Abschluss des Abends der Feuertanz aus dem Hause Pinion, ist alles bei Georg und Dina nachzulesen. Gestern trafen sich dann die eine oder andere Kaste dort, sehr erfreulich und macht keinen Aufwand.
Leider gab es Beschwerden, der Paga sei zu teuer. Aber - bei den Priesterkönigen - hier ist keine Infrastruktur, keine Stadt in der Nähe. wir mussten unsere Vorräte, was weiss ich wie weit schleppen, um überhaupt was anbieten zu können !!
Ausserdem braucht der Feuerkrug bald eine zweite Kajira. Und bei unseren Ansprüchen bekommen wir keine unter 3 Silber.
Heute gibt es dann Tarn- und weitere Wettkämpfe, wer also ab 19/20 Uhr dann da ist kann teilnehmen, Voranmeldungen sind nicht notwendig - gibt keine Post auf Gor, oder?
Man muss sich nur an einen der Krieger wenden, die dann dekorativ rumstehen.
Zusammenfassend möchte ich anmerken, dass das alles keine große Sache ist, vermutlich fällt auf, dass wir kein 'Thing' veranstalten, oder?
Es war auch nie als große Sache geplant, wer Lust hat sollte kommen, wer nicht, der nicht. Wichtig ist uns gewesen, dass wir wie immer bei allem IC bleiben. Mit mehr Zeit und Vorlauf hätten wir mehr daraus machen können, keine Frage. Auch unser Marketing ist verbesserungswürdig.
Es war sehr schwer intern Paten für jeden Abend zu finden .. Ansprechpartner und Leiter. Bis zuletzt stand alles auf der Kippe. Hinzu kommt, dass unsere Stammspieler auch Stammtage haben und nicht permanent verfügbar sind, oder im Schichtdienst arbeiten.
Verwehren möchte ich mich aber gegen den Eindruck, Kasra wolle sich isolieren - Kasra ist Frust gewöhnt, etwas zu organisieren, einzuladen und dann allein da zu stehen. Seien es zum Beispiel Badetage oder der Donnermarkt.
Was uns dabei aber hilft ist, dass wir uns notfalls selbst genügen .. dass wir auch noch nach Jahren untereinander schönes Rollenspiel haben können. Es wäre traurig, wenn uns das falsch ausgelegt wird, nur weil wir Desinteresse aus trauriger Erfahrung voraussetzen.
Für mich selbst ist das 'Fest' hier auch eine Generalprobe für etwas wirklich großes, dass wir gemeinsam im Südland angehen möchten. Daran wären dann auch Talunas und Sklaven ganz offiziell beteiligt.
Ich möchte nun noch einmal zusammenfassen: Kasra hat etwas organisiert, etwas kleines aber abwechslungsreiches. Es hat in GaD und anderen Medien dazu eingeladen, nicht so professionell, wie es andere können .. aber es HAT. Für die, wenn auch bescheidene Vorbereitung und Ausrichtung, möchten wir uns nicht an den Pranger gestellt sehen, so wie wir auch kein Lob für das Engagement erwarten.
Ich kann nur alle Spieler ermuntern auch zum Sardar zu reisen, die Chance zu nutzen, dass wir uns friedlich und Sim-übergreifend im RP kennenlernen können, Kontakte knüpfen und das Spiel für kommende Wochen initieren.
Kiki (Taluna) zeigte heute die für mich schönste Reaktion: Sie zog einfach ihre Heilerrobe an und nahm unbefangen an dem Kastentreffen teil.
Letztendlich sei noch angemerkt, das temporäre Sardar befindet sich technisch nicht über Kasra, auch wir empfinden uns nur als Gast hier und lassen unsere Heimat für 10 Tage veröden.
P.S.: Für die mangelnde Absprache in der Südlandleitung werde ich Terry noch persönlich auspeitschen, das blonde Luder gewöhnt sich grad an ihren neuen Herrn und ist nicht ganz zurechnungsfähig.
Kommentare sind erneut erwünscht.
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Rollenspiel
Freitag, 18. März 2011
Gemeinsamkeiten
Meist überfliege ich Blogs ja nur, aber diesen musste ich doch ganz lesen - sogar gleich zweimal. Zastas Hühnerdingsda spricht mir so sehr aus dem Herzen, dass ich ihn hier nochmal jedem ans Herz legen möchte, der meinen Blog nur liest, weil er meine Endzeitstimmungs-Notecards in der Kasra-Gruppe vermisst.
Gäbe es noch die Betrebungen zu fusionieren, statt das 50. Dorf zu erschaffen, wäre dieser Artikel ein echte Basis, um die Spieler zu versammeln, die sich darin wiederfinden.
Danke Zasta
Gäbe es noch die Betrebungen zu fusionieren, statt das 50. Dorf zu erschaffen, wäre dieser Artikel ein echte Basis, um die Spieler zu versammeln, die sich darin wiederfinden.
Danke Zasta
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Anregungen
Mittwoch, 16. März 2011
Daaaanke
Danke für die Kommentare, die mir halfen meine Sicht wieder zurecht zu rücken. Besonderen Dank dabei an Zasta, der mich an das halbvolle Glas erinnerte, an dem man sich erfreuen kann trotz der Probleme, die das zweite Leben so mit sich bringt.
Danke auch an Gem, die nicht müde wird, Kasras Fahne hoch zu halten, obwohl sie schon lange nicht mehr hier lebt.
Danke an Dala, die mich daran erinnerte, warum Brad und ich vor 2,5 jahren das Reisen aufgaben.
Und danke an unsere Spieler, die offensichtlich mehr Spaß haben, als ich dachte.
Meine Probleme sind damit nicht weg, aber es ist wieder leichter damit zu leben. Meine Wünsche werden sich nicht ändern und ich werde weiter und härter an dem Traum arbeiten in einer Stadt zu leben, in der es wenigstens Kino im Saal 10 gibt.
Ursprünglich wollte ich das Thema jüngst noch ausweiten, nämlich auf die Rollen, die man spielt. Einer Kajira zum Beispiel kann es realtiv wurscht sein, was um sie herum geschieht. Sie hat so oder so nur den einem Lebenszweck - nämlich dem Herrn zu dienen, der sie besitzt.
Oder Teddy, unsere Sklavenhändlerin .. sie geht akribisch darin vor, neue Sklavinnen einzuordnen. Ist es eine 99er - ist sie morgen Fischfutter? Oder hat sie das Potential eine wirkliche Sklavin zu werden? Zu wem passt sie später? Teddy hat mit jeder neuen neues RP.
Teibar, der gewählte Regent. Bei ihm läuft das RP immer zusammen. Letztendlich ist immer seine Entscheidung gefragt, wenn was anliegt.
Er dirigiert das Leben in Kasra, eine Aufgabe, für die man kaum kleiner sein sollte als er ist.
Georg, unser Schmied, ich glaube kein anderer hat mehr RP in seiner Rolle als er. Er ist beschäftigt, heute ein Schwert schleifen, morgen einen Keuchheitsgürtel anpassen, einen Halsreif gravieren, einen Brand setzen.
Ignatius, Schreiber .. ein Beamter, wie er im Buche steht. Leider stößt seine Enthusiasmus alles abzuheften oft auf Widerstand. Jedenfalls sucht sich der Mann tapfer sein RP, welches ein Schreiber so haben kann.
Sie alle leben Kasra, wie sich selbst. Und sie sind nur Beispiele für die vielen anderen, die mehr oder weniger RP in den Rollen haben.
Vielleicht bin ich ja etwas neidisch, ich kann nur auf Gäste hoffen und Sklavinnen Becher polieren lassen. Ich habe nicht so die Möglichkeit, mir RP zu suchen, es sei denn, ich reise mit Brad, um unsere Vorräte aufzufüllen.
Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, wie endlos mühsam das Beschaffen von Getränken ist?
Danke auch an Gem, die nicht müde wird, Kasras Fahne hoch zu halten, obwohl sie schon lange nicht mehr hier lebt.
Danke an Dala, die mich daran erinnerte, warum Brad und ich vor 2,5 jahren das Reisen aufgaben.
Und danke an unsere Spieler, die offensichtlich mehr Spaß haben, als ich dachte.
Meine Probleme sind damit nicht weg, aber es ist wieder leichter damit zu leben. Meine Wünsche werden sich nicht ändern und ich werde weiter und härter an dem Traum arbeiten in einer Stadt zu leben, in der es wenigstens Kino im Saal 10 gibt.
Ursprünglich wollte ich das Thema jüngst noch ausweiten, nämlich auf die Rollen, die man spielt. Einer Kajira zum Beispiel kann es realtiv wurscht sein, was um sie herum geschieht. Sie hat so oder so nur den einem Lebenszweck - nämlich dem Herrn zu dienen, der sie besitzt.
Oder Teddy, unsere Sklavenhändlerin .. sie geht akribisch darin vor, neue Sklavinnen einzuordnen. Ist es eine 99er - ist sie morgen Fischfutter? Oder hat sie das Potential eine wirkliche Sklavin zu werden? Zu wem passt sie später? Teddy hat mit jeder neuen neues RP.
Teibar, der gewählte Regent. Bei ihm läuft das RP immer zusammen. Letztendlich ist immer seine Entscheidung gefragt, wenn was anliegt.
Er dirigiert das Leben in Kasra, eine Aufgabe, für die man kaum kleiner sein sollte als er ist.
Georg, unser Schmied, ich glaube kein anderer hat mehr RP in seiner Rolle als er. Er ist beschäftigt, heute ein Schwert schleifen, morgen einen Keuchheitsgürtel anpassen, einen Halsreif gravieren, einen Brand setzen.
Ignatius, Schreiber .. ein Beamter, wie er im Buche steht. Leider stößt seine Enthusiasmus alles abzuheften oft auf Widerstand. Jedenfalls sucht sich der Mann tapfer sein RP, welches ein Schreiber so haben kann.
Sie alle leben Kasra, wie sich selbst. Und sie sind nur Beispiele für die vielen anderen, die mehr oder weniger RP in den Rollen haben.
Vielleicht bin ich ja etwas neidisch, ich kann nur auf Gäste hoffen und Sklavinnen Becher polieren lassen. Ich habe nicht so die Möglichkeit, mir RP zu suchen, es sei denn, ich reise mit Brad, um unsere Vorräte aufzufüllen.
Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, wie endlos mühsam das Beschaffen von Getränken ist?
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Rollenspiel
Montag, 14. März 2011
Entspannung
Und so verging dann die letzte Hand .. es wurde ruhig in Kasra, naja ruhig ist es eher nur am Wochenende. Aber jedenfalls erwarteten wir keine Krieger am Hafen, noch waren unsere eigenen in fremden Häfen.
Ist ja nicht so, als hätten wir sonst nichts zu tun.
Das En'Kara-Fest steht an, viel Arbeit heisst das und ich freue mich darauf.
Meine Strafe steht auch noch aus, auf die freue ich mich weniger - und so mische ich mich da auch nicht ein.
Relativ überraschend kam dann auch die Nachricht, dass des Anführer der Roten Hand tot sein soll. An einen Tod zu glauben ist immer schwer, wenn man ihn nicht mit eigenen Augen gesehen hat, aber die Rote Kaste ist sich sicher, dass diese Bedrohung Geschichte ist.
Irgendwie bedaure ich es, hat er sich doch mir gegenüber als ehrenhaft erwiesen.
Wie auch immer, die Dynamik ist raus. Sicherlich auch ein Grund, warum ich hier nicht viel zu schreiben hatte in den letzten Tagen. Im aktuellen SBM sind die letzten Wochen seitens Kasra noch mal nachzulesen. Ich fand das alles sehr spannend.
Schade ist für mich, dass das alles letztendlich dann doch mit viel OOC-Diskussionen verbunden war. Desweiteren glaube ich derzeit, dass 'Meine Wünsche' sich nicht erfüllen werden.
Rollenspiel - ich denke oft an Port Jasmine zurück, an den Hafen - dort trafen sich damals die Spieler und redeten miteinander, ich weiss nicht mal mehr worüber.
Davon abgesehen war das Rollenspiel damals davon geprägt sich gegenseitig in den Häusern zu besuchen und sich die Errungenschaften in Form von Sklavinnen zu zeigen. Spannend für mich war damals in erster Linie, dass ich neu war und nicht wusste wie ich mich immer zu verhalten hatte. Dass ich mich recht ängstlich herumdrückte und fast froh war, nicht angesprochen zu werden.
Aber das Gefühl hielt nicht lange und nach knapp 3 Wochen saß ich am Hafen und fragte die Leute ooc aus, was denn Rollenspiel überhaupt sein.
Klar, Rollenspiel bedeutet eine Rolle zu spielen, aber darauf kann es sich doch nicht beschränken?
Es muss doch mehr Spiel miteinander geben, als in immer wieder unterschiedlichen Ecken miteinander 'abzuhängen' und irgendwann ins OOC zu verfallen, was man denn mal machen könnte.
Ich wiederhole hier noch mal, ich habe große Freude daran auch mal albern zu sein oder Gäste in der Herberge zu empfangen. Wenn es gute Spieler sind, dann haben sie Geschichten zu erzählen oder hören sich gern auch mal meine Geschichten an.
Meine besten RPs hatte ich zu zweit. Als Wirtin mehrere Stunden mit einem Gast nicht über Sex zu reden, empfand ich als schönes RP.
Inzwischen glaube ich nicht mehr an 'großes Kino', zu unterschiedlich sind die Vorstellungen der Spieler. Der gemeinsame Nenner ist zu klein, die Toleranz für das Spiel der anderen kaum gegeben.
Der Eine mag kein moderiertes RP, der Andere keine Überraschungen. Ein Raid bitte nicht abgesprochen, aber bitte auch nur, wenn es passt. Und wenn überhaupt RP, dann nur zusammen. Der Eine mag keine Intrigen, der Andere nicht rumsitzen.
Davon mal abgesehen, fehlt es einfach auch an Zeit. In zwei gemeinsamen Stunden an fünf Abenden ist kaum 'großes Kino' zu realisieren, wenn man an allem beteiligt sein will. Hinzu kommt die fehlende Konstanz, ob nun aus RL-Gründen oder wegen Lustlosigkeit, das lässt sich nicht klar trennen.
Es fehlt einfach auch an Spielern und an Durchhaltevermögen.
Seit 10 Tagen warte ich auf meine Bestrafung, seit 8 Tagen sitze ich auf einer Kiste Nägel, die ich gegen ein Tabuk tauschen wollte. Mein Aufruf mit unseren Kriegern den Test-Raid zu besprechen oder auch nur um Termine dafür zu bitten, war ein Fiasko. Planungen wie der Markt oder En'Kara werden auch gerne gelesen, aber teilnehmen oder sich verpflichten will dann auch kaum wer.
Ich habe immer für Kasra gekämpft, weil ich denke, dass es hier stimmiges Rollenspiel gibt in einer wirklichen Gor-Atmosphäre. Wir sind keine Wohnsim, in der wir nur Platz vermieten. Wir suchen Spieler, die passen.
Diejenigen, die in Kasra Bürger werden wollten, müssen sich dem Rat stellen, eine Geschichte haben. Das allein garantierte meist gutes Spielermatarial.
Aber wenn ich mir zum Teil dann anhören muss, wie wir Spieler aus welchen Gründe auch immer in diesem Rat verschreckten, dann wundert es mich fast, dass doch noch welche dazu kamen.
Aber gut, ich will nun wirklich nicht schlecht machen, was wir erreicht haben und wieviel Spaß wir doch in den 2,5 Jahren hatten.
Ich merke einfach nur, wie ich immer müder werde, den Großteil meiner Energie in die Stadt stecke und mich Rückschläge immer härter treffen.
Und dann sehe ich sie - die Vagabunden, die jedem Rollenspiel hinterherlaufen, die dort sind, wo was los ist. Ohne Heimstein reisen sie von Stadt zu Stadt und holen sich, was ich auch gerne hätte .. immer neues Rollenspiel mit immer neuen unbekannten Personen, jeden Tag können sie ohne Probleme immer neuen Spaß haben.
Ganz ehrlich, ich möchte auch so sein. Jede Woche eine neue Welt erkunden, es kommen und gehen ja ständig Gor-Sims.
Ohne jede Verpflichtung in den Abend leben, herrlich ..
Nur, wen würden die Vagabunden denn bereisen können, wenn es nicht wenigstens ein paar Spieler gäbe, die für einen Ort des RPs sorgen würden?
Vagabunden sind aber auch Gäste mit Geschichten, also freue ich mich natürlich immer wieder über ihren Besuch in Kasra.
Übel wird es nur, wenn sie hier RP anstoßen und dann wochenlang weg sind, weil in einer anderen Stadt grad mehr los ist.
Nun gut, ich denke ich habe genug dazu geschrieben und den meisten wird das nicht neu sein. Vielleicht bleibt aus dem Geschreibsel eins hängen:
Seid tolerant, achtet das RP des anderen.
Verfolgt euer eigenes Leben mit weisem Blick darauf, was es mit anderen tut.
Achtet darauf andere nicht im Regen stehen zu lassen.
Kommentare sind wie immer erbeten.
Ist ja nicht so, als hätten wir sonst nichts zu tun.
Das En'Kara-Fest steht an, viel Arbeit heisst das und ich freue mich darauf.
Meine Strafe steht auch noch aus, auf die freue ich mich weniger - und so mische ich mich da auch nicht ein.
Relativ überraschend kam dann auch die Nachricht, dass des Anführer der Roten Hand tot sein soll. An einen Tod zu glauben ist immer schwer, wenn man ihn nicht mit eigenen Augen gesehen hat, aber die Rote Kaste ist sich sicher, dass diese Bedrohung Geschichte ist.
Irgendwie bedaure ich es, hat er sich doch mir gegenüber als ehrenhaft erwiesen.
Wie auch immer, die Dynamik ist raus. Sicherlich auch ein Grund, warum ich hier nicht viel zu schreiben hatte in den letzten Tagen. Im aktuellen SBM sind die letzten Wochen seitens Kasra noch mal nachzulesen. Ich fand das alles sehr spannend.
Schade ist für mich, dass das alles letztendlich dann doch mit viel OOC-Diskussionen verbunden war. Desweiteren glaube ich derzeit, dass 'Meine Wünsche' sich nicht erfüllen werden.
Rollenspiel - ich denke oft an Port Jasmine zurück, an den Hafen - dort trafen sich damals die Spieler und redeten miteinander, ich weiss nicht mal mehr worüber.
Davon abgesehen war das Rollenspiel damals davon geprägt sich gegenseitig in den Häusern zu besuchen und sich die Errungenschaften in Form von Sklavinnen zu zeigen. Spannend für mich war damals in erster Linie, dass ich neu war und nicht wusste wie ich mich immer zu verhalten hatte. Dass ich mich recht ängstlich herumdrückte und fast froh war, nicht angesprochen zu werden.
Aber das Gefühl hielt nicht lange und nach knapp 3 Wochen saß ich am Hafen und fragte die Leute ooc aus, was denn Rollenspiel überhaupt sein.
Klar, Rollenspiel bedeutet eine Rolle zu spielen, aber darauf kann es sich doch nicht beschränken?
Es muss doch mehr Spiel miteinander geben, als in immer wieder unterschiedlichen Ecken miteinander 'abzuhängen' und irgendwann ins OOC zu verfallen, was man denn mal machen könnte.
Ich wiederhole hier noch mal, ich habe große Freude daran auch mal albern zu sein oder Gäste in der Herberge zu empfangen. Wenn es gute Spieler sind, dann haben sie Geschichten zu erzählen oder hören sich gern auch mal meine Geschichten an.
Meine besten RPs hatte ich zu zweit. Als Wirtin mehrere Stunden mit einem Gast nicht über Sex zu reden, empfand ich als schönes RP.
Inzwischen glaube ich nicht mehr an 'großes Kino', zu unterschiedlich sind die Vorstellungen der Spieler. Der gemeinsame Nenner ist zu klein, die Toleranz für das Spiel der anderen kaum gegeben.
Der Eine mag kein moderiertes RP, der Andere keine Überraschungen. Ein Raid bitte nicht abgesprochen, aber bitte auch nur, wenn es passt. Und wenn überhaupt RP, dann nur zusammen. Der Eine mag keine Intrigen, der Andere nicht rumsitzen.
Davon mal abgesehen, fehlt es einfach auch an Zeit. In zwei gemeinsamen Stunden an fünf Abenden ist kaum 'großes Kino' zu realisieren, wenn man an allem beteiligt sein will. Hinzu kommt die fehlende Konstanz, ob nun aus RL-Gründen oder wegen Lustlosigkeit, das lässt sich nicht klar trennen.
Es fehlt einfach auch an Spielern und an Durchhaltevermögen.
Seit 10 Tagen warte ich auf meine Bestrafung, seit 8 Tagen sitze ich auf einer Kiste Nägel, die ich gegen ein Tabuk tauschen wollte. Mein Aufruf mit unseren Kriegern den Test-Raid zu besprechen oder auch nur um Termine dafür zu bitten, war ein Fiasko. Planungen wie der Markt oder En'Kara werden auch gerne gelesen, aber teilnehmen oder sich verpflichten will dann auch kaum wer.
Ich habe immer für Kasra gekämpft, weil ich denke, dass es hier stimmiges Rollenspiel gibt in einer wirklichen Gor-Atmosphäre. Wir sind keine Wohnsim, in der wir nur Platz vermieten. Wir suchen Spieler, die passen.
Diejenigen, die in Kasra Bürger werden wollten, müssen sich dem Rat stellen, eine Geschichte haben. Das allein garantierte meist gutes Spielermatarial.
Aber wenn ich mir zum Teil dann anhören muss, wie wir Spieler aus welchen Gründe auch immer in diesem Rat verschreckten, dann wundert es mich fast, dass doch noch welche dazu kamen.
Aber gut, ich will nun wirklich nicht schlecht machen, was wir erreicht haben und wieviel Spaß wir doch in den 2,5 Jahren hatten.
Ich merke einfach nur, wie ich immer müder werde, den Großteil meiner Energie in die Stadt stecke und mich Rückschläge immer härter treffen.
Und dann sehe ich sie - die Vagabunden, die jedem Rollenspiel hinterherlaufen, die dort sind, wo was los ist. Ohne Heimstein reisen sie von Stadt zu Stadt und holen sich, was ich auch gerne hätte .. immer neues Rollenspiel mit immer neuen unbekannten Personen, jeden Tag können sie ohne Probleme immer neuen Spaß haben.
Ganz ehrlich, ich möchte auch so sein. Jede Woche eine neue Welt erkunden, es kommen und gehen ja ständig Gor-Sims.
Ohne jede Verpflichtung in den Abend leben, herrlich ..
Nur, wen würden die Vagabunden denn bereisen können, wenn es nicht wenigstens ein paar Spieler gäbe, die für einen Ort des RPs sorgen würden?
Vagabunden sind aber auch Gäste mit Geschichten, also freue ich mich natürlich immer wieder über ihren Besuch in Kasra.
Übel wird es nur, wenn sie hier RP anstoßen und dann wochenlang weg sind, weil in einer anderen Stadt grad mehr los ist.
Nun gut, ich denke ich habe genug dazu geschrieben und den meisten wird das nicht neu sein. Vielleicht bleibt aus dem Geschreibsel eins hängen:
Seid tolerant, achtet das RP des anderen.
Verfolgt euer eigenes Leben mit weisem Blick darauf, was es mit anderen tut.
Achtet darauf andere nicht im Regen stehen zu lassen.
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