Freitag, 3. Februar 2012

Die goreanische Prinzessin und der Drache

Es war einmal im beschaulichen Kasra. Dort lebte eine liebreizende, rothaarige Prinzessin an der Seite ihres Ritters in roter Rüstung *muss dabei grinsen*. Und wie es in Märchen nunmal so ist, gibt es neben den schönen Frauen und den schillernden Helden auch das Böse in sämtlichen Facetten.

Nun, eben in dieser schönen Stadt gab es diese goreanische Prinzessin, den roten Ritter, nebst einigen anderen Rittern, samt einer bunten Bürgerschaft und einen Drachen! Dieser Drache hörte auf den Namen Galtier. Ja, genau so wie es klingt, ist es auch. Das Tier ist ziemlich eingebildet und trägt die schuppigen, von Qualm und kleinen Flammen umzingelnden Nüstern ziemlich hoch!

Es trug sich eines Tages zu, dass ein paar der Ritter das Tier reizten. Mit glühend heissem Atem und Fontänen aus Feuer spuckte es um sich, doch die Gegenwehr des Drachen blieb ohne Erfolg. So trieb der Zorn ihn dazu, sich die Prinzessin zu krallen. Hilflos eingeschlossen in den Fängen des Ungeheuers wurde sie in die Höhle des Untiers verschleppt.

In der kalten, dunklen Höhle des Tieres, die lediglich von den zornig glühenden Augen des Drachen erleuchtet wurde, fand sich das arme Mädchen wieder. Das Ungeheuer fesselte sie und zwang sie zu Boden. Bevor die Prinzessin noch wusste wie ihr geschah, sausten silbern aufblitzende Klingen auf sie nieder. Kurzzeitig schien sie die Besinnung zu verlieren und als sie wieder zu sich kam, sah sie, was sie noch verloren hatte. Die langen Strähnen ihres roten Haares zierten den kalten Boden der Höhle. Mit einem überheblichen, aber scheinbar zufriedenen Schnaufen, ruhte der Drache hinter ihr und bließ ihr den heissen Atem in den Nacken. Wut keimte in der Prinzessin auf und ihre Augen entflammten wohl in ähnlicher Glut wie die des Drachen, dennoch blieb sie ruhig, um das Tier nicht ein weiteres Mal zu verärgern.

Schließlich löste das Tier ihre Fesseln und ließ sie gehen. Mit den Resten ihres Stolzes, eingewickelt in den Stoff ihres Gewandes, trat sie den Weg zurück in die Festung ihres Ritters an, dem sie ihr Leid bei Anbruch des nächsten Tages offenbarte. Hoffnungsvoll lauschte sie seinen Worten und beobachtete das Schärfen der Lanzen und Schwerter, die vielleicht eines Tages dem Ungeheuer Einhalt gebieten würden...

Donnerstag, 2. Februar 2012

Bei den Priesterkönigen

Liebes Tagebuch,

was sind das nur für Zeiten.

Und was alles passiert ist .. die Heilerin Chantal wurde Gefährtin des obersten Schriftgelehrten - und ich war dabei. Also, beim Unterzeichnen, bei uns hat ja alles seine Richtigkeit. Prüfen und Gegenprüfen, eine Abschrift für die Chroniken der Stadt, eine in den Verteiler, eine zur Sicherheit ..

Ich selbst verpacke ja gern alles, so geht jeder seinen Vorlieben nach. Vor dem Einpacken kommt aber das Aufbauen - und ich kann mich vor Aufträgen nicht retten. Mit Sid habe ich aber den richtigen an der Seite und so planen wir bereits ein bautechnisches Nach-Teibar-Kasra. Letzteres erweist sich allerdings als nicht so einfach, der Mann ist Krieger und kennt das Wort Aufgeben nicht mal.

Ach, erwähnte ich, dass ich gegen ihn kandidiere?
Wenn nicht, ich tue genau das, ist es mir doch endlich als hohe Kaste möglich.
Die letzte Wahl nach dem Krieg gewann Teibar nur noch knapp und ich war nicht der Meinung, dass sich die Umstände für Kasra gebessert hätten.

Als Frau habe ich aber nun nicht unbedingt die besten Vorraussetzungen gegen einen Krieger anzutreten, also gleich eine ganze Kaste gegen mich, egal für was ich eintrete. Gut, damit muss ich leben und ich habe mein Leben so gelebt.

Jedenfalls sprachen wir vorgestern vor interessierten Ratsmitgliedern über unsere Pläne für die kommende Zeit. Die Pläne hatte eher Teibar, aber die hatte er auch das letzte mal. So zielte meine eigene Rede eher gegen die Isolation und Ergebnislosigkeit seiner Nachkriegspolitik.
Die Veranstaltung war leider nur spärlich besucht, die meisten Männer blieben eh weg, weil sie kein Programm wählen werden. Die anwesenden Ratsmitglieder würdigten aber meine Rede mehr als wohlwollend und ich glaubte den Nerv getroffen zu haben. Selbst ein Eklat zum Ende des Rates hin war fast wie bestellt für meine Politik.

Teibar überschlief den Abend anscheinend unbeeindruckt, erst am nächsten Tag antwortete er mit einer neuen Politik.
Und die hat es in sich, das muss ich hier aufschreiben:


"Weg mit den Silbermasken!

Liebe Heimsteinbrüder,

was ist gestern passiert? Eine Wahlveranstaltung eskalierte zu einer lautstarken Auseinandersetzung in einer Form, die dem Raum, der Rat und Heimstein beherbergt für wahr nicht angemessen ist.

Auslöser: Die offene Beleidigung zweier Krieger durch eine Frau (AdR: nicht die Kontrahentin), nachdem dieselbe mehrfach das Wirken der Wachen in ihrer Ermittlungstätigkeit als Willkür verunglimpfte.

Ein Krieger, der vergleichbares gewagt hätte, hätte sich am selben Abend mit gleich mehrfachen Herausforderungen zum Duell befassen müssen und den Abend aller Wahrscheinlichkeit nach nicht überlebt!

Der Hinweis, dass derartiges Verhalten auch schnell mal im Collar enden kann, wurde dabei mit dem Aufbegehren weiterer dieser Silbermasken quittiert.

Im Nachgang musste ich mich auch noch belehren lassen: „Die Stimme einer schwachen Frau reiche nicht, um einen Krieger zu beleidigen“.

Der Urheber dieser Belehrung hat Recht. Die Stimme einer Frau reicht nicht, um einen Krieger zu beleidigen. Für mein dahingehendes Überreagieren möchte ich mich entschuldigen, aber:

Liebe Heimsteinbrüder, wo leben wir denn? Wo dürfen Frauen Amts- und Würdenträger nach Herzens Lust verunglimpfen und Angehörige der roten Kaste frei nach Belieben beleidigen im Schutz des Schattens der Feststellung, dass ihre Stimme zum Beleidigen nicht reicht? Reicht ihre Stimme auch nicht, um im Rat ihre unterprivilegierte Meinung kundzutun? Reicht ihre Stimme auch nicht, um das höchste Amt der Stadt, das Regentenamt anzustreben und auszufüllen? Wir haben eine Regentschaftskandidatin. Es gibt für einen weiblichen Regenten nicht mal eine festgelegte Bezeichnung in Kasra. Wie wollt ihr sie nennen? Tatrix? „Heil der Tatrix von Kasra“ wollt ihr rufen?

Leben wir in Tharna, wo maskierte Frauen die Männer wie den Tarsk durchs Dorf treiben können und am Nasenring durch die Arena führen oder leben wir in einer Stadt, die ihr Leben an den alten, von den Priesterkönigen vorgegebenen Traditionen ausrichtet?

Der gestrige Vorfall hat mir die Augen geöffnet, liebe Heimsteinbrüder: Wir leben nicht in Tharna, sondern in Kasra und hier ist es dringend an der Zeit den Frauen ihre Silbermasken zu nehmen!

Dem werde ich mich nach meiner Wiederwahl vordringlich annehmen:

Das Beischlafgesetz ist dringend wieder einzuführen, liebe Heimsteinbrüder und lasst uns den Furien ihre Silbermasken endlich entreißen und stattdessen die volle Schleierpflicht wieder einführen. Lasst uns ihnen ihre von den Priesterkönigen zugewiesene Position zeigen! Von Gnade soll jede sprechen, die kein Eisen am Hals trägt und ihre größte Furcht soll es sein, einem der Männer zu gefallen, denen es zusteht, sie sich zu nehmen, falls sie Hitze zeigen! Ganz, wie früher! Ganz, wie es die Priesterkönige wollten!

Auch den Rat müssen wir dringend aufräumen. Ich sehe vor, die Gesetzgebung entsprechend abzuändern, dass im Rat eine Frauenfraktion gebildet wird, der in ihrer Gesamtheit eine Stimme und eine Sprecherin zusteht. Es kann nicht sein, dass die Stimme, die nicht ausreicht um Krieger zu beleidigen genug ist, um politische Entscheidungen gleichberechtigt zu beeinflussen! Mit diesem Missstand müssen wir aufräumen und mit Hilfe der männlichen Stimmen ist das möglich!

Liebe Heimsteinbrüder, mir ist klar, dass ich mit diesen Plänen sämtliche weiblichen Stimmen verspiele, aber das macht nichts: In Kasra sind die Männer in der Mehrheit. Wählt konservativ, traditionell, gebt mir eure Stimme und helft mir, die Ära der Silbermasken am Fayheen zu beenden. Helft mir, die gorübliche Position der Frau auch in Kasra wiederherzustellen und verhindert, dass Kasra in Zukunft durch die Hand und vor Allem durch die Stimme einer Frau regiert wird, die nicht mal ausreicht einen Krieger zu beleidigen.

Männer, wählt Teibar, für ein traditionelles Kasra! Nutzt die Briefwahl, sofern abwesend – bei den letzten Wahlen wurde sie auch zugelassen. Jede eurer Stimmen ist nötig um dem Sittenverfall die Stirn zu bieten!

Teibar
Bezwinger von Belnend und Sittenwächter Kasras"


Imposant, nicht wahr liebes Tagebuch?
Weltfremd .. aber imposant. Ich habe dem Regenten mehr als einmal abgesprochen, Fantasie zu haben, dafür möchte ich mich entschuldigen. Er hat viel zuviel davon. Aber sein Weltbild ist verzerrt, geprägt vom Willen an der Macht zu bleiben. Wie sieht er die freien Frauen, welche die Gesellschaft tatsächlich im Hintergrund tragen? Welch ein Bild hat er von seiner eigenen Mutter? Eine Frau, die nicht schön genug war, einen Kragen zu tragen?
Verunglimpft er nicht auch seine Kastenbrüder mit der Ansicht, deren Mütter wären nur .. ?

Aber vielleicht lese ich das auch nur zu negativ? Und das alles sind eigentlich nur Worthülsen und ein verzweifeltes Aufbäumen? Bei näherer Betrachtung könnte das so sein. Denn was genau verspricht er?

Das Beischlafgesetz will er in Kraft setzen, als gäbe es noch Sklaven, die nicht in die Erzmine verbracht wurden.
Er will jemanden die Silbermasken entreissen, als hätte jemand die Dinger jemals wiedergesehen.
Schleierpflicht in Kasra möchte er auch, lustig, weil alle freien Frauen in Kasra eh Schleier tragen.
Von der Gnade, als freie Frau keinen Reif zu tragen, spricht er - recht hat er. Wir danken den Priesterkönigen genauso wie Krieger es tun. Wir danken ihnen keinen tragen zu müssen !!
Auch der letzte Satz dazu liest sich geschmeidig, aber man beachte die Einschränkung .. 'einem der Männer, denen es zusteht'. Er spricht hier geschickt NICHT von freien Frauen, sondern von Sklavinnen.

Was also verspricht er wirklich? ... Nichts.
Die Stimmen der Männer reichen kaum für eine Wiederwahl, für eine Verfassungsänderung werden sie auf keinen Fall reichen - freie Frauen können also auch nicht aus dem Rat entfernt werden.

Fallt nicht auf diesen Populismus herein, seht es lieber als letzte Finte eines wirklich großen Mannes an.
Der Krieger kämpft seine letzte Schlacht mit allen Mitteln, aufgeben wird er nie.
Teibar ist ein guter Krieger, aber seine Finten sind enttarnt, er sollte sich zurückziehen.

Bei den Priesterkönigen, ich denke nur noch an die Wahl - entschuldige liebes Tagebuch, aber ich glaube, ich habe gerade eher die Antwort auf Teibars Schreiben formuliert.

Danke dass es dich gibt, liebes Tagebuch.


Dienstag, 31. Januar 2012

Fünf Jahre ... Teil 7

Über 2011 habe ich schon zuvor geschrieben ..

Also ist das der letzte Teil und meine fünf Jahre sind schon ein paar Tage vollständig.
Eigentlich hatte ich nun vor alle Namen aufzulisten, mit denen ich in Kontakt kam und schönes RP hatte. Aber die Liste wuchs tatsächlich bis ins Uferlose und dann habe ich auch die Befürchtung gehabt, jemanden vergessen zu können.

Mein Fazit über die fünf Jahre: es hat sich gelohnt :-))

Ein weiteres lautet, es sind erstaunlich viele alte Spieler aktiv.

Ich danke für das Interesse an den fünf Jahren meines zweiten Lebens und .. ändere die Post ab hier einfach ab:

DIES hier wird mindestens solange bestehen, ..



.. wie es immer wieder mal SOLCHE neuen Spieler gibt.

LG in dem Fall von Terry :-))


P.S.: Den neuen Blog .. SBM-online möchte ich rasch noch empfehlen, ist rechts aber auch verlinkt.

http://suedlandbotenmaedchen.blogspot.com/

Dienstag, 17. Januar 2012

Ergänzung zu Nastys Teil 5

Ja, es ist kein großes Geheimnis. Die meisten Wissen es:
Aphris Breuer und Talisha Allen haben dieselbe Steuereinheit.

Auch mein älterer Avatar, Talisha, wird dieses Jahr fünf,
weshalb es wohl auch zu meiner Geschichte noch den einen oder anderen Beitrag
geben wird. Ganz so gut, wie Nasty das macht, werde ich das aber kaum können,
alleine aus Mangel an Fotos.

Gut, eine Geschichte aus Nastys Text will ich aber nicht so
stehen lassen:

Das Rollenspiel um Miri, Eli und Tali war sicherlich eines
der Highlights, eines der Spannenden, eines der RPs, die viele Leute binden und
einbeziehen. Ich habe es sehr genossen. Die Krönung des RPs blieb aber leider
aus.

Ganz so hilf- und mittellos stand Talisha dem Angriff Miris
nämlich nicht gegenüber. Auch, wenn weder die En'Fori, noch die Belnend ihr
helfen konnten, Entführerin und Auftraggeberin zu ermitteln, fand Talisha doch
zumindest heraus, wer dahinter steckt. Es war ein Urtmädchen, dem gegenüber Eli
sich nämlich verplapperte und ungewollt zugab, dass sie hinter der Entführung
steckte. Das war weit nach den Versuchen in Belnend und bei den En'Fori.

Einer von zwei der als genial bekannten Rachepläne wurde
geboren. Leider war es in beiden Fällen eklatantes Pech, das die Pläne platzen
ließ. Da der Plan wirklich gut war, meinem Empfinden nach, will ich ihn
öffentlich machen:

Das ganze ereignete sich zu einer Zeit, in der in der Oase
der vier Palmen gerade die Filzläuse umgingen. Es gab verordnete Untersuchungen
und Behandlungen. Talisha war mit der damaligen Heilerin befreundet und bat
sie, ihr doch ein paar Filzläuse in einer Schachtel abzuzwacken. Bei Talunas,
die sich ja tatsächlich mit sowas schmücken, kaufte sie Henna-Farbe. Der Plan
war bereits sonnenklar, jedoch fehlte der Strohmann. Eine Schneiderin kurz vor
der Zwangsversklavung, ich weiß gar nicht mehr weshalb, meldete sich da
"freiwillig".

Talisha bot ihr an, sie vor ihrem Schicksal zu schützen,
sofern sie kooperiert. Die reiche Diplomatin gab der Schneiderin das Geld, sich
in Asperiche einzumieten und sich Nähzubehör zu kaufen. Sie sollte, wenn sie
sich in Asperiche etwas eingelebt habe, nach Kasra reisen und ihre Dienste als
Gors beste Schneiderin anpreisen.

Eine Galtier kann man nicht bei der Ehre packen, denn was
nicht vorhanden ist, kann man nicht greifen. Also entschloss sich Talisha, es
mit der Eitelkeit zu versuchen...

Eli Galtier sollte in das Haus der Schneiderin in Asperiche
gelockt werden zum Maßnehmen für ein Kleid. Die Schneiderin sollte sich beim
Maßnehmen absichtlich etwas ungeschickt anstellen, um keinen Verdacht zu
wecken. Sie sollte das eine oder andere Mal mit der Nadel die Kundin stechen
anstatt den Stoff. Einmal allerdings, sollte es eine besondere Nadel sein, eine
mit Schlafmittel Versehene.

Einmal schlafend sollte Lady Galtier mit den beschafften
Hennafarben das Kef aufgemalt werden. Henna ist ein hartnäckiges Zeug. Es
dauert Monate, bis man das wieder ab kriegt, bzw. bis es sich heraus wächst aus
der Haut. Dann sollten die Filzläuse ein neues Obdach im Schambereich der
Betäubten finden. Zu guter Letzt sollte die Schneiderin ein Fenster
einschlagen, ihre Räume etwas verwüsten, sich selbst und der Lady einen Pfeil
setzen, damit es aussieht, wie ein Angriff von außen und sich dann selbst mit einer gleichen Nadel betäuben.

Das wäre nie herausgekommen. Es hätte ausgesehen, wie ein
Überfall. Die eigentliche Täterin hätte selbst als Opfer auftreten können. Da
sie wohl kaum als Opfer einer harten Befragung ausgesetzt werden würde, kaum
Gefahr, dass sie sich verrät.

Und Lady Galtier? Es
wäre eine gute Rache gewesen. Sie hätte nur die Wahl gehabt, einem Heiler ihre
Filzläuse und dabei ihr Kef vorzuführen und deshalb womöglich versklavt zu
werden oder aber die Vorzüge einer Lausinfektion durchzustehen, bis das Kef
verblasst wäre. Geht es viel gemeiner?

Der Plan ging in der Praxis soweit auf, dass die Lady einen
Termin mit der Schneiderin vereinbart hatte. Sie erschien jedoch nicht. Aus RL
Gründen war sie danach gut ein Vierteljahr nicht mehr online. Als sie wieder
kam, war die Schneiderin nicht mehr greifbar und alle Vorbereitungen der Rache
waren dahin.

Soweit meine kleine Ergänzung. Mehr zu meinem Werdegang
binnen der fünf Jahre wird folgen...

Fünf Jahre ... Teil 6

Im Herbst 2010 wurde Terry also wieder freie Frau.
Ein paar Tage schlich sie in der Oase herum, aber diese war ihr fremd geworden. Mit der Einrichtung oder den verschiedenen Gebäuden verband sie keine Erinnerung. Die Bürger dort waren ihr unbekannt.

Sie wanderte Richtung Kasra, auch wenn sie auf gar keinen Fall dort versklavt werden dürfte. Aber warum auch, gab doch keinen Grund dazu. Ihr Papiere waren in Ordnung und sie war schließlich mal eine freie Frau gewesen.

In Kasras Heilerei traf sie dann auf Aragon, den leicht verschrobenen Heiler vom Handelsposten, Gefährte von Madita, der Töpferin.

Eigentlich ist der elementare Bestandteil der Versklavung sonst die Unterwerfung.
Es gibt Spieler, die basteln sich immer wieder Avatare, um diese Unterwerfung zu erleben, Aragon aber schwatzte mir ein Geschäftsverhältnis auf, so eine Art Anstellung bei ihm und nach einer Ahn band er noch etwas Schmuck um meine Handgelenke.

Zugegeben, eine Schriftgelehrte sollte etwas klüger sein, als auf so einen Vertrag reinzufallen, aber es war zu schön, um es abzulehnen, zumal ich ja einen Herrn suchte.
Aragon erwies sich in der Folgezeit als verdammt guter Herr für Terry, er hatte das nötige Maß an Humor und Ernst dafür. Und seine Zeiten überschnitten sich anfangs auch weniger mit Kasra.

Wir hatten tolles und albernes Rollenspiel, sowie erotisches und verrücktes. Mit Aragon erkundete ich auch erstmalig das RLV.
Aber der eher spaßige Teil gehört zu Nasty, nach einiger Zeit landete Terry wieder in der Nothaltebucht, bei Soran .. und versuchte dem Feuerkrug aus anderer Perspektive neues Leben zu geben.
Oder eben die erste zu sein, die ihre schlanken flinken Finger auf Neuankömmlinge legt.

In Kasra ging es derweil aufwärts, wir zählten über das Jahr mehr als 12 feste und aktive Spieler. Und ich meine wirklich beständige Spieler. Nur die Kernzeit war noch zu kurz :-))

Thorben hat uns wahrlich lang begleitet und beschäftigt

Rudwin und Aphris gehen dem Trend entgegen und eine Vernunftsgefährtenschaft ein

Ich muss leider draussen bleiben

Unsere erste OOC-Party in Kasra

2010 war auch das Jahr der Kuri ..

Nastys erstes CageMatch

Die Sa'me Piscis, stolz und schön

Ignatius wurde Bürger. Was soll ich sagen? .. ich hebe es mir für das Fazit auf

Aphris wird Mutter, das Südlandbotenmädchen ist geboren. Terry wird Kajira von Seite eins.

.. und unerwartet eine freie Frau

Nasty half auch mal aus, beim SBM

Keltor ..

Talisha ..

ooops ..

Die letzte harmonische Eintracht, gemeinsames Fischen mit der Oase

Sandra setzt Kasras Maxime um, "Machen, was niemand zuvor machte"

Die Uraufführung der 'Pilgerreise'

Danke an Kasras Sklavinnen und Teddy

Im November war dann auch die Traffic-Hure in mir das erste mal befriedigt, Platz eins als Estate

Fortsetzung folgt ...


P.S.: Eben erreichte mich eine Korrektur zu einem Blogeintrag.
Es sind fünf Jahre .. ich werde sicher vieles andere auch verklärt sehen oder Daten durcheinander bringen. Ansonsten verweise ich auf den noch kommenden letzten Teil der 'fünf Jahre'. Dennoch schön, dass du das noch so gut in Erinnerung hast.