In wenigen Tagen wird Terry fünf Jahre alt.
Dies ist nun nicht soooo alt, aber doch mal ein Grund auf die Zeit zurückzusehen, bevor sie ganz vergessen ist.
Geboren wurde Terry aus einer Laune heraus, aus Langeweile gepaart mit Neugier, kurz bevor ein RTL-Magazin einen Hype auslöste und Lindens Technik vollkommen überforderte.
Meiner Hilfsbereitschft den Leuten zu erklären, warum denn nun alle grau seien, verdankte ich gleich meinen ersten Begleiter und Freund, den Duke.
Die nächsten Wochen machten wir beide die Tanzflächen unsicher, zuletzt mieten wir sogar ein Haus .. für ganze 300 L$ die Woche. Es war richtig unheimlich das erste mal virtuell zu bezahlen.
Der Kontakt zu Duke war sehr intensiv, es dauerte nicht lange und ich war jeden Abend online.
Damals ging das nur zu Lasten der Sims .. ihr wisst schon 'The Sims'.
Duke und Terry im Linden Starter-Design
Aber NUR Tanz und Gespräch befriedigten auf die Dauer doch nicht. Nach Skifahren, Eislaufen und sonstigen Kleinstausflügen in andere Welten hörte ich dann etwas von der Gegenerde. Die Bücher hatte ich nur wenige Monate zuvor verschlungen und es war klar, da musste ich hin. Für Duke war diese Welt keine Option, aber wir verloren uns auch nie ganz aus den Augen. Ohne ihn wäre ich aber vermutlich nicht länger als ein paar Tage im zweiten Leben geblieben.
Inzwischen hatte ich etwas Geld tranferiert, was auch wieder unheimlich anmutete, und Terry ausgestattet.
Seit damals habe ich sie nie wieder verändert und auch wenn technisch überholt, werde ich es auch niemals aus freien Stücken tun.
Der Grundstein ist gelegt
Ich hatte Glück, beim 'Shoppen' nach Gor-Kleidung sprach mich eine Kajira namens AnnaLucia an und ich bekam einen Kontaktnamen für deutsches Gor. Der Namensgeber war auch damals schon sehr beschäftigt, Thor Tracer und sein Rat lautete "Tritt in die Gruppe Gor auf deutsch (GaD) ein". Ich war vier Wochen jung und lernte zumindest, was eine Gruppe ist. Damit endete der Kontakt auch wieder.
Erwähnte ich, dass es damals noch keine deutschen Gor-Sims gab?
Später besuchte ich Ketora, traf einen Ami, der norwegisch sprach, und wir erkundeten meine baldige Heimat, was ich aber zu diesem Zeitpunkt nicht einmal erahnen konnte.
GaD war dann doch für etwas gut. Jemand lud dort in sein Haus ein, Party? IC? OOC? .. keine Ahnung, DEUTSCH .. ich traute mich aber hin, todesmutig.
Lauter fremde Leute und Namen. Der Gastgeber, ein Firewall, führte uns durch ein offensichtlich irdisches Haus. Dumond, Silverhair, Nadja, Andrea .. lauter Unbekannte.
Thor erinnerte sich an meinen Namen und dass er mich ja eigentlich mal einladen wollte. Er sei grad umgezogen nach Jasmine. Wir trafen uns später dort und er erklärte grundsätzliches. Wie man grüßt und was Rollenspiel ist oder wie es funktioniert - ich hatte nämlich noch nie irgendeine Form von Rollenspiel gemacht.
"Denk dich in die Rolle, lebe sie und antworte hier im Rollenspiel, wie du es real tun würdest.
Damals sagte man: "Grüße, Herr" .. und "mach's gut". Thor war und ist ein stetiger Verfechter der deutschen Sprache.
Nächster Halt - Party und neue Namen: Laura, Jimmy, Netweasel, Kitten .. ein weiteres Dutzend Unbekannter. Ich war nur anwesend und IMste mit Duke. Soviel Chat konnte ich noch nicht verarbeiten.
Thor löste Duke langsam in der Zeit ab. Tanzen im Phats, plauschen über Gor und die Welt.
Es war alles so spannend, ich freute mich darauf, bald mitspielen zu dürfen.
Wir klärten auch, ob ich denn dazu passe .. denn da waren noch zwei andere, Anna und Sly.
Meine erste Aufgabe, Unterwerfung unter Zeugen .. na toll.
Ich bekam Lob nach der Unterwerfung. Ich hätte eine gute Geschichte gehabt und auch gut gespielt.
Das erste mal nackt auf den Knien, den Tag werde ich nicht vergessen. Das Datum schon, hihi .. es muss so vier Wochen nach der Geburt gewesen sein. Längst war ich täglich online.
Nach der Unterwerfung wurde ich gleich ausgeführt, ein Besuch bei Netweasel und Kitten zeigte mir die Welt aus Kniehöhe. Anna servierte recht gut, fand ich. Aber Kitten depremierte mich mit ihrer Art, ich war mir sicher, das nie zu lernen und die rechten Worte zu finden - auch wenn sie Gedanke-RP machte, wie ich grad lesen muss, hihi.
Thor war aber zufrieden und baute mich später wieder auf. Er förderte mich dahingehend wirklich ich selbst zu sein und niemanden zu kopieren.
Es folgte eine spannende Zeit. Ich drückte mich als Sklavin in den Ecken von Jasmin herum, machte einen großen Bogen um alle Freien und lebte in ständiger Angst angesprochen zu werden. Nicht zuletzt, weil es eine zweisprachige Sim und deutsch nur geduldet war.
Ich glaube, ich war auch niemals in der Taverne von Port Jasmine.
Der Magistrat mit seinen beiden liebsten
Ich habe Chats und IMs fast seit dem ersten Tag mitgeloggt. Nach dem Ausloggen, habe ich gerne den Abend noch einmal nachgelesen. Auch, weil ich nicht immer dem Chat folgen konnte.
In diesen Texten blättere ich grad, um mich wieder an die Zeit zu erinnern.
Das 'Collar', das Brandzeichen .. dabei hätte ich mich fast übergeben.
Es wurde schnelllebig. Anna wurde als Cousine von Thor erkannt und er lies sie frei. Nun hatte ich irgenwie auch eine Herrin und ne Menge Gespräche bis spät in die Nacht.
Wenn ich das allgemeine RP heute so lese, es hatte seine Highlights, aber es mischte sich auch schnell mit Klammern und bliebt selten lange Zeit am Stück konzentriert IC. Aber diese Gruppe hier war auch nicht nur eine Interessengemeinschaft sondern ein erstes soziales Netzwerk für mich.
Inzwischen lernte ich auch Ameran, Nevin, Lisa und Lestat kennen, einen Kajrus.
Es folgten Samara, Samantah, Kim Marvin, Darlen, Teddy, Dina, Judy, Keira, Santana, Thom, und viele andere.
Sieht man von den sozialen Entwicklungen in dieser Gruppe ab, so wiederholte sich doch das Rollenspiel in meinen Augen. Viele blieben seinerzeit unter sich in den Häusern oder man besuchte sich gegenseitig - übertrumpften sich mit Pracht und Herrlichkeit und Sklavinnen. Diese wurden dabei vorgeführt, wie neue Kleidung und Frisuren. Eine Momentaufnahme goreanischen Lebens.
Jedoch, hat man sich erstmal eingelebt, geht der Reiz des Neuen verloren und ich begann zu zweifeln, dass zumindest mich dieser Art Wiederholung auf ewig fesseln würde. Am Hafen von Jasmine begann ich nach vier Wochen Spieler anzuquatschen und versuchte mir eine zweite Meinung zum Inhalt von Rollenspiel einzuholen.
Judy Baxter träumte mir vom Leben einer Panther vor.
Unsere Tage in Jasmine waren gezählt. Thor als Magistrat und Sprecher der deutschen in der Stadt wurde zur unerwünschten Person erklärt.
Wenn ich mich recht erinnere gab es damals drei bemerkenswerte Vorstöße der amerikanischen Simbetreiber:
Zum einen sollte die erste Kajira der Stadt von anderen Sklavinnen als Herrin angesprochen werden.
Zum anderen waren sie es wohl leid, dass sich RP bestenfalls am Hafen in Form von IC/OOC-Gemisch abspielte.
Ach ja, damals lernte ich auch Guru kennen. Heute schätze ich ihn.
Port Jasmine erklärt uns den 'New Way'
Jedefalls haben sie das OOC und Klammern gänzlich verboten. Wer AFK musste, der möge schreiben, "er sinniere über etwas nach" oder "verfalle in dumpfes Brüten".
Aber der eigentliche Hammer war, sie wollten die Safezone der Stadt aufgeben.
Schluss mit der Gemütlichkeit, Spannung sollte her. Ein Dauerraid wäre damal wohl die Konsequenz gewesen oder wurde es? Dennoch eine interessante Ausgangslage für mein weiteres Leben, denn manches sollte sich wiederholen.
Ende März, anfang April 2007 keimte dann die Idee der 'Vier Palmen'.
Fortsetzung folgt ..
P.S.: ich möchte die Co-Authoren, Leser und alle anderen, die irgendwie fünf Jahre alt sind oder werden, ermuntern, hier ihre Geschichte zu erzählen oder Beiträge einzusenden. Lasst die Vergangenheit nicht sterben, Erinnert euch !!
In ca. zwei Wochen feiern wir unter selbigen Motto dann eine große Fete.
Ein was? .. Ein Fescht.
Montag, 9. Januar 2012
Das neue Leben
Das war wohl nichts. Meine ersten Kunden springen bereits ab, aus dem Neubau am Marktplatz wird wohl nichts.
"Es ist zu ruhig in Kasra für dieses Gewerbe" sagte man mir.
Nun, ich dachte der Sklavenhandel würde wie der Waffenhandel zeitlos und immer gefragt sein. Besonders natürlich in Kasra ..
Aber es stimmt, die Laufkundschaft ist uns ein wenig weggebrochen.
Liegt vielleicht daran, dass der Emir persönlich Reisende vor dem Besuch in Kasra warnt?
"Die Chance in Kasra entweder im Kerker oder im Halsreif zu landen sei überdurchschnittlich hoch". Eigentlich ein schönes Kompliment, doch könnten schlichte Gemüter tatsächlich von solcher Art Propaganda beeinflusst werden.
Zu unserem Glück verlässt aber nicht jeder Reisende die Bibliothek in Richtung Rollenspiel der Oase, so dass sich in den letzten Tagen dann doch ein paar unbedarfte Spieler in Kasra einfanden und ich in beiden Rollen wieder größten Spaß hatte.
Einer der Reisenden lebt bereits in der Zitadelle in einem hübschen Zimmer und studiert - von unseren Sklavinnen umsorgt - derzeit die Verfassung von Kasra.
Ich erwähne das mit dem Zimmer hier ausdrücklich, weil sich auch der Kerker in der Zitadelle befindet.
Da Rollenspiel für mich auf Dauer im hohen Maße von neuen Gesichtern und Ideen abhängt, stürze ich mich meist auf alle, die sich - wenn auch in diesem Fall unter dem Schutze des 'Beobachters' - nach Kasra verirren.
Und was soll ich sagen? Es scheint sie ja doch noch zu geben, die Gor-Neulinge.
Also die Neulinge, die sich den ersten Tag durch die NCs fressen, die Regeln von Städten lesen und als Beobachter Sims erkunden. Inzwischen stöbert unser Gast bereits im zweiten Buch. Es ist eine Freude zu sehen, wie er sich das Rollenspiel erobert.
Dabei wäre er fast noch Opfer unserer Einwanderungspolitik geworden.
Bei der Gelegenheit: Meine größte Sorge Ende letzten Jahres war auch, dass Kasra auf Dauer mit dem Stamm an Spielern nicht zu finanzieren sei und man sich irgendwann wieder auf einer beengten Estate wiederfindet oder Kompromisse in der Belegung der Sim machen muss. Aber auch in dieser Besetzung trägt sich Kasra nun im achten Monat und ich danke hier allen, die es ermöglichen und ich bedanke mich insbesonders für einen ganz lieben Zuspruch.
Es ist übrigens wahr, dass Kasra einen eigentümlichen Stamm an Bürgern hat.
Praktisch niemand belegt eigene Prims in Kasra oder richtet sich groß ein.
Die sind wohl alle wegen dem Rollenspiel hier ..
"Es ist zu ruhig in Kasra für dieses Gewerbe" sagte man mir.
Nun, ich dachte der Sklavenhandel würde wie der Waffenhandel zeitlos und immer gefragt sein. Besonders natürlich in Kasra ..
Aber es stimmt, die Laufkundschaft ist uns ein wenig weggebrochen.
Liegt vielleicht daran, dass der Emir persönlich Reisende vor dem Besuch in Kasra warnt?
"Die Chance in Kasra entweder im Kerker oder im Halsreif zu landen sei überdurchschnittlich hoch". Eigentlich ein schönes Kompliment, doch könnten schlichte Gemüter tatsächlich von solcher Art Propaganda beeinflusst werden.
Zu unserem Glück verlässt aber nicht jeder Reisende die Bibliothek in Richtung Rollenspiel der Oase, so dass sich in den letzten Tagen dann doch ein paar unbedarfte Spieler in Kasra einfanden und ich in beiden Rollen wieder größten Spaß hatte.
Einer der Reisenden lebt bereits in der Zitadelle in einem hübschen Zimmer und studiert - von unseren Sklavinnen umsorgt - derzeit die Verfassung von Kasra.
Ich erwähne das mit dem Zimmer hier ausdrücklich, weil sich auch der Kerker in der Zitadelle befindet.
Da Rollenspiel für mich auf Dauer im hohen Maße von neuen Gesichtern und Ideen abhängt, stürze ich mich meist auf alle, die sich - wenn auch in diesem Fall unter dem Schutze des 'Beobachters' - nach Kasra verirren.
Und was soll ich sagen? Es scheint sie ja doch noch zu geben, die Gor-Neulinge.
Also die Neulinge, die sich den ersten Tag durch die NCs fressen, die Regeln von Städten lesen und als Beobachter Sims erkunden. Inzwischen stöbert unser Gast bereits im zweiten Buch. Es ist eine Freude zu sehen, wie er sich das Rollenspiel erobert.
Dabei wäre er fast noch Opfer unserer Einwanderungspolitik geworden.
Bei der Gelegenheit: Meine größte Sorge Ende letzten Jahres war auch, dass Kasra auf Dauer mit dem Stamm an Spielern nicht zu finanzieren sei und man sich irgendwann wieder auf einer beengten Estate wiederfindet oder Kompromisse in der Belegung der Sim machen muss. Aber auch in dieser Besetzung trägt sich Kasra nun im achten Monat und ich danke hier allen, die es ermöglichen und ich bedanke mich insbesonders für einen ganz lieben Zuspruch.
Es ist übrigens wahr, dass Kasra einen eigentümlichen Stamm an Bürgern hat.
Praktisch niemand belegt eigene Prims in Kasra oder richtet sich groß ein.
Die sind wohl alle wegen dem Rollenspiel hier ..
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Sonstiges
Mittwoch, 4. Januar 2012
Ein neues Leben
Liebes Tagebuch,
das war eine anstrengende Zeit ..
Ich habe mich sehr beeilt aus Ar zurückzukehren. Meine Einkäufe und Koffer kommen sogar erste zwei Tage später mit dem Schiff an. Inzwischen habe ich summiert doch sehr viele Zeit in dieser herrlichen Stadt verbracht, und dennoch beeindruckt sie mich jeden Tag auf's Neue. Die Zeit hier hat mich reifen lassen ..
Trotzdem bin ich lieber heute als morgen wieder in meiner Heimat.
Das Reisen hatte sich gelohnt, der Schritt in ein neues Leben ist getan.
Die gelbe Kaste in Ar hat mich aufgenommen, ich bin nun in der Kaste der Hausbauer.
Als ich damals die Skizzen für das Badehaus zeichnete, dachte ich noch nicht, wo das ende wird. Ich hatte hat nur eine Vorstellung eines Badehauses.
Der Zufall wollte es dann, dass Gäste aus Ar hier verweilten und sich danach erkundigten, so kam mein Name ins Gespräch und ich erarbeitet mit gelösten Aufgaben und Lerneinheiten den Respekt und Zugang zur Kaste.
Das herrliche Ar hat mich aber auch in andere Hinsicht verändert, mein Ehrgeiz ist geweckt, ich möchte mehr aus meinem Leben machen.
Der Einstand in Kasra war gleich mehr als erfolgreich, ich hätte keinen Tag später ankommen dürfen. Denn ich lernte meine neue Kastenschwester Galtier von einer ganz neuen Seite kennen.
Nach anfänglichem Abtasteten und gezielten Sticheleien fanden wir noch am gleichen Abend, dass uns mehr verbindet als trennt.
Und was DIESE Frau alles drauf hat, ist wahrlich bemerkenswert.
Sie übertrumpfte mich sogar im heiteren Gebührenraten, und das soll was heissen !!
An diesem Abend tagte auch der Rat.. und ich beschloss nun als hohe Kaste meine Sitz wieder aufzunehmen. Nein, ich sah es sogar als meine Pflicht an.
Auch dies lohnte sich, sah ich mich in meiner neuen Aufgabe doch sehr schnell integriert und bereits an zukünftigen Planungen, wie diesen interessanten Weg zu unserem Dorf, zu unserer Landwirtschaft beteiligt.
Besonders dies neue Konzept der Finanzierung gefiel mir.
Nun gut, bei der Gelegenheit verkündige ich auch, dass der 'Feuerkrug' verpachtet wird und bat darum, die bisherige Wohnungszuteilung nun als eine Hausbauerin von Kasra nicht nur weiterführen zu dürfen, sondern auch auf die Zitadelle auszuweiten - was genehmigt wurde.
Da mir schon früher als Ratsmitglied die 'Bauaufsicht und -genehmigung' von Kasra in die Hände fiel, hatte ich nun ganz heimlich mit Lady Galtier zusammen eine mächtige und einflussreiche neue Behörde geschaffen. Ein neues wahrhaft goldenes Zeitalter beginnt.
Ein Büro ist beantragt, einen Palast bauen wir dann später noch ..
Das alles geht aber auch nicht ohne Wehmut an mir vorbei.
Wenn ich hier so stehe und mich umsehe .. drei Jahre waren diese Wände meine Zuhause.
Was habe ich in diesen Zimmern nicht alles erlebt.
Gerne erinnere ich mich an den Emir der Oase, der allein und tapfer spät in der Nacht einen 'Gast' aus unserem privaten Räumen entfernte, der dies für ein Herbergszimmer hielt und seine Ansichten darüber auch nicht in Frage gestellt sehen wollte.
Oder die Nacht nach der ersten Unterzeichnung der Gefährtenschaft ..
Brad wird mir fehlen, er wurde nie wieder der 'Alte' nach seinem Verschwinden.
Wir werden uns weiter auseinanderleben, aber uns hoffentlich niemals fremd werden.
Ich hoffe aber auch, dass es dennoch zukünftig genug unbeschwerte Abende geben wird, bei denen man vor Lachen in Kasra kein Tagebuch schreiben oder lesen kann.
Liebes Tagebuch, ich muss ins Bett.
Morgen muss ich den Bauplan und die einzelnen Kosten für ein neues Haus aufgelistet haben. Dabei hatte ich noch gar keine Zeit, mich in das hiesige Steuerrecht einzulesen. Muss man Bestechungsgeld nun ausweisen oder nicht?
Das Problem hatte ich die letzen Jahre nie .. der Regent bekam mal eine Kiste handgerollter Mettwürste und gut war's.
Was Soran wollte, willst du nicht wissen.
Jedenfalls ist der erste Kunde von von mir recht humorlos, ich sollte mich mehr auf Ar besinnen und meine Arbeit machen.
Gute Nacht !!
P.S.: Ich heisse ganz herzlich neue Co-Authoren willkommen, Cassia, Brad und Nakisa (sie zog mit dem eigenen Blog um) und später mal Terry, hihi.
Aber für sie müsste dieses 'über 18' Dings vor den Blog ..
das war eine anstrengende Zeit ..
Ich habe mich sehr beeilt aus Ar zurückzukehren. Meine Einkäufe und Koffer kommen sogar erste zwei Tage später mit dem Schiff an. Inzwischen habe ich summiert doch sehr viele Zeit in dieser herrlichen Stadt verbracht, und dennoch beeindruckt sie mich jeden Tag auf's Neue. Die Zeit hier hat mich reifen lassen ..
Trotzdem bin ich lieber heute als morgen wieder in meiner Heimat.
Das Reisen hatte sich gelohnt, der Schritt in ein neues Leben ist getan.
Die gelbe Kaste in Ar hat mich aufgenommen, ich bin nun in der Kaste der Hausbauer.
Als ich damals die Skizzen für das Badehaus zeichnete, dachte ich noch nicht, wo das ende wird. Ich hatte hat nur eine Vorstellung eines Badehauses.
Der Zufall wollte es dann, dass Gäste aus Ar hier verweilten und sich danach erkundigten, so kam mein Name ins Gespräch und ich erarbeitet mit gelösten Aufgaben und Lerneinheiten den Respekt und Zugang zur Kaste.
Das herrliche Ar hat mich aber auch in andere Hinsicht verändert, mein Ehrgeiz ist geweckt, ich möchte mehr aus meinem Leben machen.
Der Einstand in Kasra war gleich mehr als erfolgreich, ich hätte keinen Tag später ankommen dürfen. Denn ich lernte meine neue Kastenschwester Galtier von einer ganz neuen Seite kennen.
Nach anfänglichem Abtasteten und gezielten Sticheleien fanden wir noch am gleichen Abend, dass uns mehr verbindet als trennt.
Und was DIESE Frau alles drauf hat, ist wahrlich bemerkenswert.
Sie übertrumpfte mich sogar im heiteren Gebührenraten, und das soll was heissen !!
An diesem Abend tagte auch der Rat.. und ich beschloss nun als hohe Kaste meine Sitz wieder aufzunehmen. Nein, ich sah es sogar als meine Pflicht an.
Auch dies lohnte sich, sah ich mich in meiner neuen Aufgabe doch sehr schnell integriert und bereits an zukünftigen Planungen, wie diesen interessanten Weg zu unserem Dorf, zu unserer Landwirtschaft beteiligt.
Besonders dies neue Konzept der Finanzierung gefiel mir.
Nun gut, bei der Gelegenheit verkündige ich auch, dass der 'Feuerkrug' verpachtet wird und bat darum, die bisherige Wohnungszuteilung nun als eine Hausbauerin von Kasra nicht nur weiterführen zu dürfen, sondern auch auf die Zitadelle auszuweiten - was genehmigt wurde.
Da mir schon früher als Ratsmitglied die 'Bauaufsicht und -genehmigung' von Kasra in die Hände fiel, hatte ich nun ganz heimlich mit Lady Galtier zusammen eine mächtige und einflussreiche neue Behörde geschaffen. Ein neues wahrhaft goldenes Zeitalter beginnt.
Ein Büro ist beantragt, einen Palast bauen wir dann später noch ..
Das alles geht aber auch nicht ohne Wehmut an mir vorbei.
Wenn ich hier so stehe und mich umsehe .. drei Jahre waren diese Wände meine Zuhause.
Was habe ich in diesen Zimmern nicht alles erlebt.
Gerne erinnere ich mich an den Emir der Oase, der allein und tapfer spät in der Nacht einen 'Gast' aus unserem privaten Räumen entfernte, der dies für ein Herbergszimmer hielt und seine Ansichten darüber auch nicht in Frage gestellt sehen wollte.
Oder die Nacht nach der ersten Unterzeichnung der Gefährtenschaft ..
Brad wird mir fehlen, er wurde nie wieder der 'Alte' nach seinem Verschwinden.
Wir werden uns weiter auseinanderleben, aber uns hoffentlich niemals fremd werden.
Ich hoffe aber auch, dass es dennoch zukünftig genug unbeschwerte Abende geben wird, bei denen man vor Lachen in Kasra kein Tagebuch schreiben oder lesen kann.
Liebes Tagebuch, ich muss ins Bett.
Morgen muss ich den Bauplan und die einzelnen Kosten für ein neues Haus aufgelistet haben. Dabei hatte ich noch gar keine Zeit, mich in das hiesige Steuerrecht einzulesen. Muss man Bestechungsgeld nun ausweisen oder nicht?
Das Problem hatte ich die letzen Jahre nie .. der Regent bekam mal eine Kiste handgerollter Mettwürste und gut war's.
Was Soran wollte, willst du nicht wissen.
Jedenfalls ist der erste Kunde von von mir recht humorlos, ich sollte mich mehr auf Ar besinnen und meine Arbeit machen.
Gute Nacht !!
P.S.: Ich heisse ganz herzlich neue Co-Authoren willkommen, Cassia, Brad und Nakisa (sie zog mit dem eigenen Blog um) und später mal Terry, hihi.
Aber für sie müsste dieses 'über 18' Dings vor den Blog ..
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Tagebuch
Dienstag, 3. Januar 2012
'Ratssitzung' ODER 'ein Tag im Leben des Rotschopfs'
"Gestern war mal wieder Ratssitzung. Ja genau, die gleiche Begeisterung sprang mir auch aus dem Gesicht. Aber da mein Herr Wachdienst hatte und somit verhindert war, beschloss ich, mir dieses 'Ereignis' doch nicht entgehen zu lassen, weil er neben seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Rechthaben, auch noch gerne informiert ist". Seufzt tief: "Das hatte mir noch gefehlt, Ratssitzung und den zweiten Tag schon nichts zu essen, weil ich diese doch zu zugeknöpfte Tunika trug, die er mal mit der Kleidung der Lady Pinion verglichen hatte. Jawohl, sie erfreute sein Auge nicht und deshalb darf nun auch kein Essen meinen Magen erfreuen" lässt noch einmal einen Seufzer nachklingen. "Wie dem auch sei, ich ließ mich dazu herab, die genannte Sitzung zu besuchen. Ich kann euch sagen, wäre ich bestückt wie unsere blonde Leora, so würde ich wohl regelmäßig mit der Nase auf dem Boden aufschlagen!" malt mit ihren Händen zwei große Kugeln vor ihrem Oberkörper in die Luft und grinst dabei.
"Der gestrigen Ratssitzung wohnten auch zwei Gäste bei, die mit dem Gedanken spielen, sich in Kasra niederzulassen oder sich zumindest geschäftlich zu etablieren. Man glaubt es kaum, ihre Nasen blieben oben! Gut, so ganz anwesend schienen sie nicht immer, aber anstatt mit der Nase auf dem Boden oder auch auf dem Tisch aufzuschlagen, träumten sie wohl lieber vor sich hin oder tuschelten das ein oder andere Wort. Zum Erstaunen aller ging die Ratssitzung dieses Mal aber nicht lange. Es mussten wohl ein paar Themen gestrichen werden, unter anderem ein Bewohnerschaftsantrag oder war's ein Antrag auf Bürgerschaft?" zieht angestrengt grübelnd die Stirn in Falten. "Auf jeden Fall, war das auch Thema, also diese Sache mit der Bewohner- und Bürgerschaft. Also wenn ihr mich fragt - gut, eine Sklavin fragt wohl keiner, geschweige denn, dass es jemanden interessiert. Aber gesetzten Falles, es täte doch jemand - dann würde ich dafür plädieren, dass man zumindest die Sache mit der Bewohnerschaft den Priesterkönigen überlässt. Ganz recht, den Priesterkönigen!" nickt dazu bekräftigend. "Schließlich scheint ja eh immer wieder mal einer von deren Zorn getroffen zu werden und mir nichts dir nichts zu verschwinden."
"Aber ich werde ja nicht gefragt, dennoch äußerte ich mich zu einem Thema. Nunja, es ist mir eben so rausgerutscht. Es ging darum, dass weder halb Kasra, noch Gäste, die gewillt waren, das Dorf zu besuchen, durch des Schreibers Stube rennen sollten. Also den Schreiber schien das Thema weniger zu interessieren - er hat wohl gerne Gäste - denn er verabschiedete sich recht eilig in die Felle. Auf jeden Fall soll Abhilfe mit einer Straße oder Ähnlichem geschaffen werden. Um die Planung und Ausführung sollte sich die Kaste der Baumeister kümmern, was aber gleich das Thema mit der Finanzierung aufwarf. Recht schnell war eine Methode zur Finanzierung gefunden. Man nehme einfach Münzen für's Passieren des neuen Weges. Ja und da passierte es, mir rutschte bei der Suche nach einem Namen für diese Abgabe doch tatsächlich ein leises 'Wegezoll' raus. Erstmal nicht schlimm. Kurz wurde noch darüber lamentiert und dann gings aber auch schon auf's Ende zu. Tja und da sollte ich Wegezoll von der Galtier erhalten. Die Galtier, das ist diese biestige Baumeisterin aus Ar, die dort angeblich irgendwelche schiefen Türme gebaut hat. Ihre Hand und meine Wange scheinen irgendwie so gut zusammenzupassen, dass sie das immer wieder aufs Neue testet" reibt sich eben diese Wange.
Überlegt noch kurz, ehe sie weiterredet. "Ja, ich glaub das war's auch schon, was es so von gestrigem Tag zu berichten gibt. Oh wartet.." grinst breit "da gab's noch was. Und zwar einer der Söldner und wohl auch Anwärter für die Kasraner Stadtwachen, hat sich gestern doch tatsächlich die Mühe gemacht, die Feuer in Kasra zu entzünden. Ja, ihr habt richtig gehört! Und stellt euch vor, er hat sie sogar wieder ausgemacht und das alles nur, weil ja keiner dieser faulen Sklaven da war" zuckt grinsend die Schultern. "Mögen die Krieger Kasra erleuchten!" wendet sich immer noch grinsend ab und tummelt sich mal wieder Richtung Arbeit.
"Der gestrigen Ratssitzung wohnten auch zwei Gäste bei, die mit dem Gedanken spielen, sich in Kasra niederzulassen oder sich zumindest geschäftlich zu etablieren. Man glaubt es kaum, ihre Nasen blieben oben! Gut, so ganz anwesend schienen sie nicht immer, aber anstatt mit der Nase auf dem Boden oder auch auf dem Tisch aufzuschlagen, träumten sie wohl lieber vor sich hin oder tuschelten das ein oder andere Wort. Zum Erstaunen aller ging die Ratssitzung dieses Mal aber nicht lange. Es mussten wohl ein paar Themen gestrichen werden, unter anderem ein Bewohnerschaftsantrag oder war's ein Antrag auf Bürgerschaft?" zieht angestrengt grübelnd die Stirn in Falten. "Auf jeden Fall, war das auch Thema, also diese Sache mit der Bewohner- und Bürgerschaft. Also wenn ihr mich fragt - gut, eine Sklavin fragt wohl keiner, geschweige denn, dass es jemanden interessiert. Aber gesetzten Falles, es täte doch jemand - dann würde ich dafür plädieren, dass man zumindest die Sache mit der Bewohnerschaft den Priesterkönigen überlässt. Ganz recht, den Priesterkönigen!" nickt dazu bekräftigend. "Schließlich scheint ja eh immer wieder mal einer von deren Zorn getroffen zu werden und mir nichts dir nichts zu verschwinden."
"Aber ich werde ja nicht gefragt, dennoch äußerte ich mich zu einem Thema. Nunja, es ist mir eben so rausgerutscht. Es ging darum, dass weder halb Kasra, noch Gäste, die gewillt waren, das Dorf zu besuchen, durch des Schreibers Stube rennen sollten. Also den Schreiber schien das Thema weniger zu interessieren - er hat wohl gerne Gäste - denn er verabschiedete sich recht eilig in die Felle. Auf jeden Fall soll Abhilfe mit einer Straße oder Ähnlichem geschaffen werden. Um die Planung und Ausführung sollte sich die Kaste der Baumeister kümmern, was aber gleich das Thema mit der Finanzierung aufwarf. Recht schnell war eine Methode zur Finanzierung gefunden. Man nehme einfach Münzen für's Passieren des neuen Weges. Ja und da passierte es, mir rutschte bei der Suche nach einem Namen für diese Abgabe doch tatsächlich ein leises 'Wegezoll' raus. Erstmal nicht schlimm. Kurz wurde noch darüber lamentiert und dann gings aber auch schon auf's Ende zu. Tja und da sollte ich Wegezoll von der Galtier erhalten. Die Galtier, das ist diese biestige Baumeisterin aus Ar, die dort angeblich irgendwelche schiefen Türme gebaut hat. Ihre Hand und meine Wange scheinen irgendwie so gut zusammenzupassen, dass sie das immer wieder aufs Neue testet" reibt sich eben diese Wange.
Überlegt noch kurz, ehe sie weiterredet. "Ja, ich glaub das war's auch schon, was es so von gestrigem Tag zu berichten gibt. Oh wartet.." grinst breit "da gab's noch was. Und zwar einer der Söldner und wohl auch Anwärter für die Kasraner Stadtwachen, hat sich gestern doch tatsächlich die Mühe gemacht, die Feuer in Kasra zu entzünden. Ja, ihr habt richtig gehört! Und stellt euch vor, er hat sie sogar wieder ausgemacht und das alles nur, weil ja keiner dieser faulen Sklaven da war" zuckt grinsend die Schultern. "Mögen die Krieger Kasra erleuchten!" wendet sich immer noch grinsend ab und tummelt sich mal wieder Richtung Arbeit.
Zu verpachten
Die Herberge 'Feuerkrug' nebts angeschlossenen Gebäuden sucht einen Pächter.
Der 'Feuerkrug' ist das erste Haus am Platz, gleich hinter dem Haupttor im wunderschönen Kasra gelegen. Er gehört zu den ältesten Häusern in der bekannten Welt und genießt den besten Ruf. Die weitbekannte Delikatesse Fischsuppe kann in Lizenz auch weiterhin angeboten werden.
Das Gebäude umfasst:
Einen sehr großen Schankraum mit 24 Plätzen, Küche, Bad und eine Wohnung für den Wirt oder die Wirtsleute. Drei bis neun Gästezimmer werden von der Herberge verwaltet.
Unter dem Schankraum liegt noch die Taverne, der 'Pagakrug. Ebenfalls mit allem nötigen ausgestattet. Daneben der hauseigene Vorratsraum.
Da der 'Feuerkrug' auch den sozial Mittelpunkt der Stadt darstellt, sind alle Sklavinnen und Sklaven der Stadt angehalten dort im Rahmen ihrer freien Zeit zu arbeien und die Wirtsleute zu unterstützen.
Kontakt IC wie OOC: Nasty Palen
Aussenansicht
Schankraum
Bad
Ein Gästezimmer
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