Donnerstag, 16. Mai 2013

Kriegerkodex und neue Aphorismen



Es ist gute Tugend von Offizieren, den Kodex der Roten Kaste in seiner Auslegung und mit ihrer Erfahrung zu bereichern. Anbei einige kasteninterne, geheime und nicht öffentliche Weisheiten aus dem Notizbuch des Kommandanten von Kasra:



  1. Ein Mann ist ein Mann ist ein Mann.
  2. Ein Schwert ist ein Schwert ist ein Schwert.
  3. Es gibt Schwarz, und es gibt Weiß. 
  4. Das zwischen Schwarz und Weiß ist Fantasie der Schreiber.
  5. Nichts ist ehrlicher als Blut. Nichts ist ehrbarer als Stahl.
  6. Ein Offizier ist gebildet, hat gute Umgangsformen und ist Zierde seines Standes.
  7. Wenn du in den Krieg ziehst, halte die Soldaten von den Weibern fern. Danach gib ihnen alle.
  8. Der Feind ist wie ein Weib in der Flanke schwach.
  9. Komplimente sind die Kavallerie des Mannes.
  10. Nimm’, was du kriegen kannst.
  11. Es ist gnädiger, zu knien als zu stehen.
  12. Sardar ist gnädig. Ein Krieger selten.
  13. Ein verpasster Augenblick kehrt nie zurück.
  14. Nichts duftet besser als ein brennendes Dorf am Morgen.
  15. Nichts ist verführerischer als der Klang des Stahls.
  16. Nichts klingt süßer als das Jammern der Verschleppten.
  17. Nichts geht über einen gutes Gemälde von deinem Sieg.
  18. Ist deine Armee überlegen, kämpfe. Ist sie unterlegen, kämpfe. Tu’ nichts Dummes, aber tritt an.
  19. Dein Schild ist das Kehrblech der Räte.
  20. Mögen sie dich ruhig hassen. Hauptsache, sie fürchten dich.
  21. Jeder ist sterblich.
  22. Bleib nüchtern und sei skeptisch.
  23. Ein siegreicher Feldherr ist der heimliche Ubar.
  24. Generäle siegen. Soldaten fallen.
  25. Stell’ dir vor es ist Krieg und alle gehen hin.
  26. Frieden gefährdet Arbeitsplätze.
  27. Macht das Gesetz dich zum Arm des Unrechtes, brich’ den Arm.
  28. Dein Befehl ist Dein Gebet. Aber nicht jedes geht in Erfüllung.
  29. Gewalt ist stets ein wirksames Mittel.
  30. Niemand kennt den Krieg, der ihn nicht selbst sah.
  31. Krieg ist das Versagen der Politik.
  32. Die Intrige ist eine Ost, die man zertreten soll, wo sie einem begegnet.
  33. Es sind Schreiber, Händler und Handwerker, die Kriege fordern und Soldaten, die sterben.
  34. Hätten wir nur einmal einen Ratsherrn im Lazarett an der Front, gäbe es keine Kriege mehr. Also haltet sie fern.
  35. Männer wollen auch mal bluten.
  36. Priesterkönige, steht uns bei, und wenn nicht, helft auch den Sleens von Feinden, nicht!
  37. Zur Unterstützung von Politik gehören meist viele Speere.
  38. Nur, wer das Schwert nimmt, hat auch die Freude, durch eines umzukommen.
  39. Waffen sind die besten Argumente, aber sie sind nirgends gefährlicher als in der Hand eines schwachen Feiglings.
  40. Wahrheit sollte man in Krisenzeiten auf ihren strategischen Wert reduzieren.

Kommentare:

  1. Klasse, besonders die 26 :-))

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  2. Luc sagt:

    Einige der Weisheiten sind vergorte Originalzitate, andere sind original luc’sche Aphorismen.

    Ich mag ja die 35.

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  3. Tanja sagt:

    Die 20 ist ein unlizensiertes Plagiat!

    Und die 21 bisher nur eine Theorie....

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