Mittwoch, 16. März 2011

Daaaanke

Danke für die Kommentare, die mir halfen meine Sicht wieder zurecht zu rücken. Besonderen Dank dabei an Zasta, der mich an das halbvolle Glas erinnerte, an dem man sich erfreuen kann trotz der Probleme, die das zweite Leben so mit sich bringt.

Danke auch an Gem, die nicht müde wird, Kasras Fahne hoch zu halten, obwohl sie schon lange nicht mehr hier lebt.

Danke an Dala, die mich daran erinnerte, warum Brad und ich vor 2,5 jahren das Reisen aufgaben.

Und danke an unsere Spieler, die offensichtlich mehr Spaß haben, als ich dachte.

Meine Probleme sind damit nicht weg, aber es ist wieder leichter damit zu leben. Meine Wünsche werden sich nicht ändern und ich werde weiter und härter an dem Traum arbeiten in einer Stadt zu leben, in der es wenigstens Kino im Saal 10 gibt.

Ursprünglich wollte ich das Thema jüngst noch ausweiten, nämlich auf die Rollen, die man spielt. Einer Kajira zum Beispiel kann es realtiv wurscht sein, was um sie herum geschieht. Sie hat so oder so nur den einem Lebenszweck - nämlich dem Herrn zu dienen, der sie besitzt.

Oder Teddy, unsere Sklavenhändlerin .. sie geht akribisch darin vor, neue Sklavinnen einzuordnen. Ist es eine 99er - ist sie morgen Fischfutter? Oder hat sie das Potential eine wirkliche Sklavin zu werden? Zu wem passt sie später? Teddy hat mit jeder neuen neues RP.

Teibar, der gewählte Regent. Bei ihm läuft das RP immer zusammen. Letztendlich ist immer seine Entscheidung gefragt, wenn was anliegt.
Er dirigiert das Leben in Kasra, eine Aufgabe, für die man kaum kleiner sein sollte als er ist.

Georg, unser Schmied, ich glaube kein anderer hat mehr RP in seiner Rolle als er. Er ist beschäftigt, heute ein Schwert schleifen, morgen einen Keuchheitsgürtel anpassen, einen Halsreif gravieren, einen Brand setzen.

Ignatius, Schreiber .. ein Beamter, wie er im Buche steht. Leider stößt seine Enthusiasmus alles abzuheften oft auf Widerstand. Jedenfalls sucht sich der Mann tapfer sein RP, welches ein Schreiber so haben kann.

Sie alle leben Kasra, wie sich selbst. Und sie sind nur Beispiele für die vielen anderen, die mehr oder weniger RP in den Rollen haben.

Vielleicht bin ich ja etwas neidisch, ich kann nur auf Gäste hoffen und Sklavinnen Becher polieren lassen. Ich habe nicht so die Möglichkeit, mir RP zu suchen, es sei denn, ich reise mit Brad, um unsere Vorräte aufzufüllen.

Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, wie endlos mühsam das Beschaffen von Getränken ist?

Kommentare:

  1. Einer Kajira kann es nie egal sein was um sie herum geschieht, ich sehe meine Herrin zum Beispiel immer nur kurz. Andere sehen ihren Herrn höchstens mal alle Tage oder noch seltener. Daher geht es vielen und auch mir da genauso wie einer Wirtin, sie müssen aktiv werden, wenn sie nicht nur servieren wollen. Nur dass sie nicht reisen können aber selbst das bekäme man mit Begleitung und einem Grund teilweise hin.
    Sicher gelingt es nicht immer, aber das ist für mich die tägliche Herausforderung um es nicht langweilig werden zu lassen. Schau nach vorn und nicht auf andere, die es scheinbar einfacher haben. Keine Rolle ist die Perfekte wo man den meisten Spaß hat, aber dafür hat auch jede Rolle so seinen eigenen Vorteil.

    PS: Die Vorräte sind übrigens bald aus ;)

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  2. Tststs, ich hatte gestern Abend Romantik pur und die olle vertrocknete Sklavenhändlerin ist froh das das niemand mitbekommen hat der darüber reden könnte und würde.
    Ich finde dieses "RP mit jeder Neuen" ehrlich gesagt nicht unbedingt spannend, läuft es doch zu 99% in gleichen Bahnen ab. Interessanter wird das nachhaltige RP, wenn sie wiederkommen oder bleiben.
    Auch was OOC-Gespräche angeht, die Einstiegsberatung mit Alex damals war eine Ausnahme, das da wirklich mal wer hängen geblieben ist, meist lassen die Leute sich ja informieren und sind dann schnell wieder weg.
    Vielleicht hat Zasta genau da recht, dieses 1 Prozent macht das Glas mehr als halb voll.

    Übrigens ist eine Wirtin für die zentrale Gemeinschaft nach wie vor unerlässlich und hat Dutzende Gestaltungsmöglichkeiten der Rolle, auch ohne zu verreisen.

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